„Ästhetische Bildung“: Farbbomben werfen im Unterricht

2016-Evangelisches-Johannesstift-Artikel-Kreatives-Angebot-2Im Rahmen ihrer Ausbildung zur Erzieherin/ zum Erzieher gestalteten Studierende der Sozialen Fachschulen des Evangelischen Johannesstifts  einen „Kreativ-Tag“ für 12 Schülerinnen des Heinz-Berggruen-Gymnasiums. In den Unterrichtsräumen und auf dem Außengelände der Sozialen Fachschulen hatten sie Farben, Leinwände und geeignete Schutzbekleidung vorbereitet, denn der Tag stand unter der Überschrift: „Action Painting“.
Action Painting ist gekennzeichnet durch Dynamik und Bewegung beim Malen dabei ist das wichtigste Element die Auseinandersetzung mit den Farben und den Materialien. Nicht das Endprodukt sondern der Malprozess steht im Vordergrund. Das erlebnispädagogische Moment sowie das gemeinsame Handeln und sind beim Action Painting die herausragenden Lernformen. Action Painting ist in seiner Funktion stark sensorisch ausgerichtet. An diesem Kreativtag wurden Leinwände grundiert und dann mit Farbbomben beworfen.
Der Malprozess und die entstandenen Werke wurden von den Schülern als sehr positiv bewertet, vor allem die Freiheit so gestalten zu dürfen wie man wolle, wurde von den 13-14 jährigen Schülern immer wieder betont.

„Blindes“ Malen mit fluoreszierenden Farben im Schwarzlicht.

2016-Evangelisches-Johannesstift-Artikel-Kreatives-Angebot-3Im Projektunterricht zum Thema Schwarzlicht haben Studierende der Sozialen Fachschulen des Evangelischen Johannesstifts Malerei im Schwarzlicht ausprobiert. Dafür nutzten sie Farben, die erst durch das UV-Licht sichtbar werden. Das Malen gestaltete sich als Herausforderung. Sah man bei Tageslicht nur milchige Spuren auf Papiertellern, verwandelten sich diese in einem abgedunkelten Raum unter eine Schwarzlichtlampe gelegt zu Bildern mit „Wow-Effekt“.

Manuela Rosche