Archiv für das Jahr: 2020

Es war einmal… ein Theaterprojekt

Wenn der Gestiefelte Kater das Märchen „Hänsel und Gretel“ erzählt

Dass es an der Evangelischen Fachschule zum Repertoire gehört, Theater zu spielen, ist nichts Neues. Dass jährlich vor Weihnachten Märchen gespielt werden, ist inzwischen eine gute Tradition. Dass aber das Projekt von seinen Planungsanfängen bis zum Abschluss in dieser Woche eine ganz eigene Dynamik entwickeln würde, war in dieser Intensität bei Arbeitsbeginn nicht absehbar.

Bereits im Oktober begannen sowohl im Wahlpflicht-Unterricht Theaterpädagogik als auch für die Schüler-Projektleitung unter Führung von Lehrerin Ute Kwaschik die Vorbereitungen. Alle Anstrengungen inhaltlicher und organisatorischer Art liefen darauf hinaus, am 16.12.2020 in mehreren Kindertagesstätten, Grundschulen und Horten Theater zu spielen – für Kinder!

Mit der andauernden und immer weiter um sich greifenden Pandemie konnten die Anfangspläne natürlich nicht bestehen bleiben. Und so erhielt das Projekt immer wieder neue Impulse. Am Ende gab es nicht nur ein klares Hygienekonzept, das u.a. die Arbeit in festen Kleingruppen vorgab, sondern es gab vor allem inhaltlich und in der Umsetzung ganz neue Möglichkeiten.

Mit außerordentlich viel Freude und Engagement spielten die Schülerinnen und Schüler der SP 19 nicht einfach nur Märchen der Brüder Grimm, sondern parodierten nach Herzenslust. In der Verfremdung, der Übertreibung und Pointierung der Figuren bzw. Handlungen entstanden mehrere Märchenfilme – für Jugendliche und Erwachsene!

Da erzählte z.B. der Gestiefelte Kater das Märchen „Hänsel und Gretel“, in dem es Frau Holle schließlich auch schneien ließ. Bei Schneewittchen gab es statt der bekannten sieben Zwerge drei Ghetto-Zwerge und der Prinz kam nicht mit dem Pferd daher, sondern mit einem SUV. Schauspielerisch unübertroffen spielte die böse Königin nicht nur die Rolle der Bauersfrau, die Schneewittchen Waren feilbietet, sondern war eine rappende Influenzerin.

Das Resümee zum Projekt klingt großartig: „Es war anstrengend, teilweise stressig – in der kurzen Zeit zum Ergebnis zu kommen -, aber es hat sehr viel Spaß gemacht!“ Mit diesen Erlebnissen im „Gepäck“ der Ausbildung werden wohl auch zukünftig Kinder und Jugendliche in den Genuss kommen, Theater zu spielen. Die FachschülerInnen bringen jedenfalls ganz besondere Erfahrungen mit.

Bodelschwingh-Haus Wolmirstedt Stiftung
Evangelische Fachschule für Soziale Berufe


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Schulgemeinde im Corona-Advent: gleichzeitig analog und digital

Die Schulgemeinde an der #BotnangerFachschule trifft sich dieses Jahr in hybrider Form, also gleichzeitig als Präsenz-Aktion im Klassenzimmer plus Online-Vernetzung über die Klassen hinweg. Im Foyer erklingt flotte Live-Musik zum Hereinkommen. Die Studierenden begegnen sich im Klassenverband, ausgestattet mit Materialkorb und Videokonferenz-Tool. Dann geht es per Online-Übertragung interaktiv mit einem kniffligen Adventsquiz weiter: Schwierige Fragen, tolle Stimmung und nahrhafte Preise für die besten Teams! Dozent Marius Maurer übernimmt die Moderation direkt aus den Schneefeldern … 😉

Den Abschluss bildet die Weihnachtsgeschichte als Sprachenpuzzle, auf Thailändisch, Ukrainisch, Polnisch, Französisch, Schwäbisch und Spanisch. „Wie schön, diese Geschichte in solch einem Reichtum an Muttersprachen zu hören“, berichtet Dozentin Regine Klingsporn. 

Ergänzt werden die Aktionen in der Schulgemeinde durch einen digitalen Adventskalender, der täglich über MS Teams verteilt wird. Fazit des Vorbereitungsteams: „Was geht an gemeinschaftlichem Miteinander aller Klassen auf Distanz im Corona-Advent? Viel mehr als man denkt!“

Mehr Infos: www.fachschule-stuttgart.de

Ein besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr!

Liebe Kolleg*innen,

Bild von Catkin auf Pixabay

ich wünsche Ihnen und Euch ein besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr!

Ich bedanke mich für die unterstützende und konstruktive Zusammenarbeit und den regen Austausch bei Fachtagung in Dresden im März 2020.

Seitdem ist viel passiert. Ich hoffe, es geht Ihnen gut und Sie sind gesund!

Die Zeit vor Weihnachten heißt seit je her Adventszeit.
Das Wort heißt Ankunft.
Gemeint ist die Geburt Jesu Christi. 
Die Menschen sind in Erwartung, dass etwas Entscheidendes passiert.

In diesem Jahr hoffen wir natürlich, dass das Experimentieren mit unserer Lebensweise (privat und auch in der Schule) zu Ende geht. Wir erwarten, dass wir wieder Sicherheit gewinnen in unseren täglichen Verrichtungen und Abläufen.

Ich erinnere daran, dass die Adventszeit so etwas wie eine Vorbereitungszeit ist. Wir können uns in Gedanken, Worten und Werken auf neue Situationen und neue Denkweisen vorbereiten. Denn nach einem entscheidenden Einschnitt ist nichts wieder so wie vorher.
Es wäre daher gut, wenn wir uns in dieser Zeit nicht nur berauschen, sondern nutzen zu einem positiven und produktiven Austausch. Vielleicht gibt es sogar Geschenke, die uns dabei helfen und unterstützen. Das wäre ein Segen.

Ich wünsche Ihnen, gemeinsam mit Annett Herrmann und dem BeA-Vorstand – Sabine Lang, Matthias Kreiter, Susanne Weber-Ludwig, Daniel Müller und Michael Bajerski – ,  eine erfüllte und gesegnete Adventszeit und ein Frohes Fest.

Ich freue mich auf das Jahr 2021 und die Arbeit für und mit dem BeA.

Astrid Hofmeister

Aus dem Kindergarten in die Fachschule

Eine Berufsausbildung an der EFS  – Bewerbungszeitraum eröffnet

War in den vergangenen Jahren immer der „Tag der offenen Tür“ ein fester Termin im Kalender der Berufsorientierung für die Neunt- und Zehntklässler sowie für alle sog. Quereinsteiger, die einen sozialpädagogischen Berufsabschluss anstreben, so ist eine persönliche Beratung im Rahmen von Berufsberatungsmessen o.Ä. zurzeit leider nicht möglich. Doch das Team der Evangelischen Fachschule hat Wege und Möglichkeiten gefunden, trotz aller Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln mit Bewerbern, Eltern und Mentoren aus den Praxiseinrichtungen im Gespräch zu bleiben.

Einen besonderen Blick in die Fachschule lieferte bereits im November die Lehrerin Alice Pechauf. Anknüpfend an den Unterrichtsinhalt konnte sie die Schülerinnen und Schüler für eine besondere Bildergeschichte begeistern und ließ „Känguru“ und „Tigi“ einen Blick in die Schule werfen. Daraus ist eine tolle Story geworden, die aus einer ganz eigenen Perspektive zeigt, was den Ausbildungsalltag an der Evangelischen Fachschule ausmacht. Diese Eindrücke waren für alle sichtbar, die der Fachschule in den sozialen Medien folgen.

Begrenzt zugänglich war dann natürlich die digitale Elternversammlung, in der die Klassenleitungen über den bisherigen Verlauf des 1. Schuljahres bei den Sozialassistenten berichteten. Gleiches galt für die Präsentation der Fachlehrerin Frau Salzer, die die Mentorenschulung für die SchülerInnen in der Teilzeitausbildung zum Erzieher / zur Erzieherin verantwortete.

Seit dem 1.Dezember „öffnet sich“ nun täglich ein Türchen am digitalen Adventskalender der Fachschule. Die Klassen SAS 19a und SAS 19b halten hier täglich eine Überraschung bereit – gezeichnet, getanzt, gelesen…. Und auch auf diese Art und Weise wird nachvollziehbar, wie umfassend die Berufsausbildung an der Fachschule stattfindet. Medienkompetenz eingeschlossen!

Wer sich für den Ausbildungsbeginn im August 2021 an der Evangelischen Fachschule bewerben möchte, kann dies selbstverständlich bereits tun. Die ersten Bewerbungsgespräche haben – natürlich unter Berücksichtigung der Hygienebestimmungen – bereits stattgefunden. Wer sich noch unsicher ist, ob nach dem Freiwilligendienst, wie z.B. dem FSJ,  ein Ausbildungsbeginn an der Fachschule das Richtige ist, kann auch gern einen persönlichen oder telefonischen Beratungstermin unter 039201 30215 vereinbaren.

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Virtuellen Weihnachtsgottesdienst für Kinder

Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Sozialpädagogik gestalten einen virtuellen Weihnachtsgottesdienst für Kinder.

Jedes Jahr wird an unserer Schule ein Weihnachtsgottesdienst mit Kindern der ev. Kita Familienzentrum „St. Johannis“ in Trägerschaft des ev. Kirchenkreises Herford gefeiert. Um diese schöne Tradition aufrecht zu erhalten, haben die Schülerinnen und Schüler dieses Jahr Beiträge für einen virtuellen Weihnachtsgottesdienst verfilmt. Das Foto zeigt einen Ausschnitt aus der Predigt, in der Maria gerade vom Engel verkündigt wird, dass sie ein Kind bekommen wird.

Der Link für den Gottesdienst wird am 18.12.2020 auf unserer Schulhomepage www.evdp.de veröffentlicht. Wir freuen uns auf viele Zuschauer, die sich von unseren angehenden Erzieherinnen und Erziehern die Weihnachtsbotschaft nahebringen lassen möchten.

Heike Dunker

Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg
des ev. Kirchenkreises Herford
Löhrstraße 2
32052 Herford

BeA-Newsletter Nr. 15

Zum Inhalt:

  1. Stand Nachberufung Vorstandsmitglieder
  2. Erfahrungen/ Themen aus den „Oktober-Videokonferenzen“ mit den Mitgliedern
  3. SVeA-Verantwortliche Lehrkraft
  4. Länderberichte

Liebe Mitglieder des Bundesverbandes,
liebe Studierende des Verbandes,
sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem 15. Newsletter melden wir uns als Vorstand des Bundesverbandes evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik (BeA) in neuer personeller Zusammensetzung.

1. Stand Nachberufung Vorstandsmitglieder

Seit unserer digitalen Vorstandssitzung am 13.11.2020 sind Michael Bajerski (Fachschule Pädagogische Akademie Elisabethenstift gemeinnützige GmbH, Darmstadt) und Daniel Müller (Evangelische Elise-Averdieck-Schulen Rotenburg) als Mitglieder des BeA-Vorstand für die Wahlperiode bis 2022 nachberufen.
Wir freuen uns sehr, dass beide Kollegen das Vorstandsteam ergänzen!
Ulrike Kläfker (Osnabrück), Silvia Gartinger (Berlin) und Andrea Schumann (Iserlohn) sind ja, wie bereits im 14. Newsletter angekündigt, aus der Vorstandsarbeit ausgeschieden.

Ein Platz im Vorstand ist somit immer noch vakant und wir freuen uns auf weitere Interessensbekundungen!

2. Erfahrungen/ Themen aus den „Oktober-Videokonferenzen“ mit den Mitgliedern

Im 14. Newsletter hatten wir angekündigt, dass wir zu kleinen Videokonferenzen im Oktober einladen, um die Kontaktpflege mit den Mitgliedern des BeA zu halten, auch wenn wir keine Mitgliederversammlung haben können. Wir haben über unsere Vorstandsarbeit berichtet und konnten hören, wie es Ihnen, Ihrer Schulgemeinschaft und den Trägern geht.
Die Personen, die sich digital getroffen haben, hatten einen intensiven Austausch.

Danke an alle Teilnehmenden, dass Sie sich die Zeit genommen haben!

Insgesamt war die Resonanz leider ausgesprochen gering. Einige Vorstandsmitglieder konnten es ermöglichen zwei Termine für die „Oktober-Videokonferenz“ anzubieten. Auch das führte nicht zu einer stärkeren Teilnahme, leider in einigen Fällen noch nicht einmal zu einer Absage des Termins durch die Eingeladenen.
Wir wissen nicht warum die Teilnahme so gering war. Vielleicht war es das falsche Format? Vielleicht der falsche Zeitpunkt? Vielleicht…?
Die Hauptsache ist, Sie alle sind gesund! Vielleicht gelingt ein Treffen ja ein anderes Mal.

3. SVeA-Verantwortliche Lehrkraft

Überraschender – und für die Arbeit mit der SVeA erfreulicher Weise – stellt sich Sabine Lorz weiterhin zur Verfügung.
Damit hatten wir alle nicht gerechnet, aber durch vor allem berufliche Neuzuschnitte des Arbeitsbereiches von Frau Lorz in ihrer Schule, ist es ihr möglich, die begonnene Arbeit mit der SVeA fortzusetzen.
Der SVeA-Vorstand hatte sich in einer Mail an den BeA-Vorstand bereits deutlich dafür ausgesprochen mit Frau Lorz weiterhin gerne und konstruktiv weiter zusammen zu arbeiten.
Auch der BeA-Vorstand spricht Sabine Lorz sein Vertrauen aus und bedankt sich im Namen des Verbandes für die Arbeit für und mit der SVeA.

4. Länderberichte

Alle Jahre/Newsletter wieder… 🙂

(https://docs.google.com/document/d/14K-6S_oKYLTFk8GpRfGsptf9lcKWUkPv17-jwi41ZU0/edit?usp=sharing)

Wir freuen uns, wenn die Länderberichte erstellt, ergänzt und gepflegt werden!
Für die Vorstandsarbeit ist dies eine wichtige Quelle, um zu erfahren, was in den einzelnen Bundesländern bezüglich der Erzieher*innenausbildung passiert und die Dinge bundeslandübergreifend zu betrachten und einzuordnen.

Im Januar wird sich Sabine Lang wiederum an diejenigen wenden, die das Länderforum inhaltlich füllen. So hoffen wir einen guten Start für das Länderforum in 2021 hinzubekommen.

Wir wünschen Ihnen eine gute und gesunde Adventszeit!
Bleiben Sie behütet!

Mit besten Grüßen
Der Vorstand des BeA

Gemeinsam statt einsam!

„Alleine kämpft es sich schwer, zusammen erreichen wir viel mehr.
Drum erinnern wir uns zur Weihnachtszeit, dass in einem guten Team jeder immer zur Hilfe eilt.
Das ist das Positive an der Zusammenarbeit.
Alle arbeiten gemeinsam daran, dass man etwas Gutes schaffen kann.
Jeder ist wichtig und das führt zum Glück und zeigt ein Stück Lebensglück.“

Liebe das verrückte Jahr 2020 neigt sich dem Ende und die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Dieses Jahr hat uns besonders geprägt, für jede einzelne Person. Wir haben gelacht, geweint, uns gefreut und uns geärgert. Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle, nicht nur zu Hause, sondern auch in unserem alltäglichen Schulleben. Getrennte Bildungsgänge und – räume, feste Sitzpläne, halb bedeckte Gesichter und Abstand, Abstand, Abstand – fremd für unsere Schule.

Auch wenn uns diese „ver-rückten“ Zeiten zu schaffen machen, dürfen wir eines nicht aus den Augen verlieren: Zusammenarbeit, Nächstenliebe und über die kleinen Dinge im Leben freuen. Aus diesem Grund haben wir diese Aktion organisiert, die uns daran erinnern soll, dass wir trotz aller Einschränkungen ein Team und wir füreinander da sind, besonders zur Weihnachtszeit. Unser diesjähriger Tannenbaum im Foyer soll ein Symbol unserer Gemeinschaft werden, der auch zum Austausch dient.

Im Karton warten befüllbare Weihnachtskugeln und verschiedene Materialien auf euch, mit denen ihr in der KL-Stunde eure eigenen Kugeln selbst gestalten könnt. Diese hängt ihr dann im Laufe der kommenden Woche gemeinsam an den Tannenbaum. Gerne dürft ihr sie beschriften oder auch Wünsche hineinlegen. Der Tannenbaum wartet auf jede einzelne Weihnachtskugel, denn jede*r von euch ist Teil unserer Gemeinschaft.

Am letzten Schultag vor den Ferien kann die eigene Weihnachtskugel als Andenken mit nach Hause genommen werden. Bitte beschriftet eure Kugeln mit eurem Namen und eurer Klasse, mithilfe eines Zettels oder der Kordel.

Wir freuen uns auf eure Mitarbeit und unseren Tannenbaum!

Eure FSU

Friederike-Fliedner Berufskolleg
Schule der Sekundarstufe II
Staatlich genehmigte Ersatzschule
des „Diakonisches Werk im Ev. Kirchenkreis Iserlohn e.V.“
Brüderstrasse 20, 58636 Iserlohn

Schöne und gute Ideen für die adventliche Zeit – Ein wärmendes Licht in Corona-Pandemie-Zeiten

Liebe BeA-Mitglieder, liebe Schulleitungen,

das Jahresende kündigt sich an. Für viele eine Erleichterung und zugleich Hoffnungsschimmer, dass das neue Jahr mit weniger Einschränkungen, Masken tragen und Quarantänesituationen beginnt.

Bild von Myriams-Fotos auf Pixabay

Letzten Freitag hat der BeA-Vorstand zum ersten Mal in seiner neuen Besetzung getagt. Und in dieser Sitzung kam die Idee auf, dass wir gerne auf unserer Homepage schöne und gute Ideen für die adventliche Zeit einstellen möchten. Auch als ein wärmendes Licht in den Corona-Pandemie-Zeiten.

Wir freuen uns, wenn Sie/ ihr die Gelegenheit finden würdet, uns ein paar Anregungen zur Adventszeit trotz Coronasituation zu zuschicken, damit wir diese quasi als Hoffnungsschimmer und mögliche Beispiele für alle auf unsere Homepage setzen können.

Herzliche Grüße und allen eine gute Restwoche
Ihre Annett Herrmann


Hier ein erster Beitrag zu der Reihe …

… vom Berufskolleg Bleibergquelle:

Tierischer Besuch in der Fachschule

Ein Tiger und ein Känguru  – besondere Gäste im Schulalltag

Seit Montag besuchen Känguru und Tiger jeden Tag die Fachschule und erzählen in den sozialen Medien, was sie so erlebt haben. Känguru ist eigentlich das Klassenmaskottchen der Känguru-Klasse der Grundschule „Johannes-Gutenberg“ in Wolmirstedt, in der die angehende Sozialassistentin Julia zurzeit vierzehntägig ein Praktikum absolviert. Känguru ist in dieser Woche gemeinsam mit Julia an der Fachschule unterwegs, sozusagen auf Entdeckungsreise. Begleitet wird Känguru dabei von Tigi. Der kleine Tiger gehört einem Jungen aus der Kita „Heideblümchen“ in Colbitz, der so mutig war, auch sein Plüschtier in die Fachschule zu schicken.

Känguru und Tigi erleben die ganz unterschiedlichsten Sachen: musizieren mit den Schülerinnen und Schülern, naschen in der Küche, geben am Telefon Auskunft, hören zu, schauen zu, finden Manches komisch, erleben Lustiges und Nachdenkliches. In der kommenden Woche werden Känguru und Tigi wieder in ihrer vertrauten Umgebung sein. Sie werden dann sicherlich eine Menge zu erzählen haben!

Die Idee zu diesem besonderen Blick in die Fachschule hatte die Lehrerin Alice Pechauf. Anknüpfend an den Unterrichtsinhalt konnte sie die Schülerinnen und Schüler für diese besondere Bildergeschichte begeistern und sammelte gemeinsam mit ihnen zahlreiche Ideen, was Känguru und Tigi gefallen könnte. Daraus ist eine tolle Story geworden, die aus einer ganz eigenen Perspektive zeigt, was den Ausbildungsalltag an der Evangelischen Fachschule ausmacht.

Dass dieser Blickwinkel nun auch eine sehr gelungene Möglichkeit ist, die Schule zu präsentieren ist ein willkommener Nebeneffekt. Denn in diesem Jahr wird es im November leider keinen „Tag der offenen Tür“ geben, die Türen bleiben zu. Doch dank Känguru und Tigi erhalten alle Interessierten die Möglichkeit, Ausbildungsluft zu schnuppern. Außerdem wird es im Zeitraum von Mitte November bis Mitte Dezember verschiedene digitale Angebote geben, die den Tag der offenen Tür zwar nicht ersetzen, aber den BewerberInnen einen Einblick in die Ausbildungen und das gemeinsame Lernen an der Schule geben. 

Wer seine Fragen zum Ausbildungsverlauf an der Fachschule stellen möchte, kann jederzeit ein individuelles Beratungsgespräch in der Fachschule vereinbaren. Alle, die sich für die Ausbildung zum Staatlich geprüften Sozialassistenten oder zum Staatlich anerkannten Erzieher bewerben wollen, können dies ab sofort tun und die Bewerbungsunterlagen vorlegen.

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Relevante Dokumente über die Voraussetzungen und die Arbeit an Fachschulen für Sozialpädagogik

In diesem Beitrag sind die relevanten Dokumente über die Voraussetzungen und die Arbeit an Fachschulen für Sozialpädagogik zusammengestellt und zum Download bereit.

Zu den Dokumenten gehören:

  1. Rahmenvereinbarung über Fachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.11.2002 i. d. F. vom 25.06.2020)
  2. Kompetenzorientiertes Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an Fachschulen und Fachakademien (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 01.12.2011 i.d.F. vom 24.11.2017)
  3. R A H M E N L E H R P L A N für die Fachschule für Sozialpädagogik (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.06.2020)
  4. Kompetenzorientiertes Qualifikationsprofil für die Ausbildung sozialpädagogischer Assistenzkräfte an Berufsfachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.06.2020)

Rahmenvereinbarung über Fachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.11.2002 i. d. F. vom 25.06.2020)

Fachschulen sind Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung. Die Bildungsgänge in den Fachbereichen schließen an eine berufliche Erstausbildung und an Berufserfahrungen an. Sie führen in unterschiedlichen Organisationsformen des Unterrichts (Vollzeit- oder Teilzeitform) zu einem staatlichen postsekundaren Berufsabschluss nach Landesrecht. Sie können darüber hinaus Ergänzungs- und Aufbaubildungsgänge sowie Maßnahmen der Anpassungsweiterbildung anbieten.

Kompetenzorientiertes Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an Fachschulen und Fachakademien (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 01.12.2011 i.d.F. vom 24.11.2017)

Das Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an Fachschulen und Fachakademien für Sozialpädagogik ist durch den Unterausschuss für Berufliche Bildung der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder beschlossen worden. Es definiert das Anforderungsniveau des Berufes und enthält die Formulierung der beruflichen Handlungskompetenzen, über die eine qualifizierte Fachkraft verfügen muss, um den Beruf dem Anforderungsniveau entsprechend kompetent ausüben zu können. Das Qualifikationsprofil ergänzt die Rahmenvereinbarung über Fachschulen (Beschluss der KMK vom 07.11.2002 i. d. F. vom 03.03.2010) und nimmt Bezug auf den Gemeinsamen Orientierungsrahmen „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ (Beschluss der JFMK vom 14.12.2010 und der KMK vom 16.09.2010).

R A H M E N L E H R P L A N für die Fachschule für Sozialpädagogik (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.06.2020)

Die Ausbildung zur „Staatlich anerkannten Erzieherin“ bzw. zum „Staatlich anerkannten Erzieher“ ist eine berufliche Weiterbildung, die zu einem staatlichen postsekundaren Berufsabschluss nach Landesrecht führt. Sie erfolgt auf der Grundlage der Rahmenvereinbarung über Fachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.11.2002 in der jeweils gültigen Fassung) und orientiert sich inhaltlich an dem „Kompetenzorientierten Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an Fachschulen und Fachakademien“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 01.12.2011 in der jeweils gültigen Fassung) als Teil dieser Rahmenvereinbarung. Das kompetenzorientierte Qualifikationsprofil beschreibt die Anforderungen des Berufes und die beruflichen Handlungskompetenzen, über die eine qualifizierte Fachkraft verfügen muss, um den Beruf dem Anforderungsniveau entsprechend kompetent ausüben zu können.

Kompetenzorientiertes Qualifikationsprofil für die Ausbildung sozialpädagogischer Assistenzkräfte an Berufsfachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.06.2020)

Das Qualifikationsprofil für die Ausbildung sozialpädagogischer Assistenzkräfte an Berufsfachschulen ist durch den Ausschuss für Berufliche Bildung der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder beschlossen worden. Unter sozialpädagogische Assistenzkräfte werden die Berufe Sozialassistent/Sozialassistentin, Sozialpädagogischer Assistent/Sozialpädagogische Assistentin sowie Kinderpfleger/Kinderpflegerin verstanden. Es definiert das Anforderungsniveau der einschlägigen Berufe der Assistenzkräfte für das Arbeitsfeld Kindertageseinrichtungen und der Ganztagsbetreuung2 und enthält die Beschreibung der beruflichen Handlungskompetenzen, über die eine qualifizierte Assistenzkraft verfügen muss, um den Beruf dem Anforderungsniveau entsprechend kompetent ausüben zu können.
Das Qualifikationsprofil ergänzt die „Rahmenvereinbarung über die Berufsfachschulen“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 17.10.2013 in der jeweils gültigen Fassung). Es dient dazu, die Vergleichbarkeit der länderspezifischen Ausbildungsgänge, die zu einem Berufsabschluss sozialpädagogischer Assistenzkräfte nach Landesrecht führen, herzustellen.
Im Sinne des lebenslangen Lernens verfolgt das Qualifikationsprofil auch das Ziel, die Anschlussfähigkeit zum Besuch einer Fachschule bzw. Fachakademie für Sozialpädagogik sicherzustellen.