In gewohnter Weise hat der Vorstand des Bundesverbands evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik (BeA) am 12. und 13. Dezember 2025 seine Dezemberklausur durchgeführt.

In einer Zeit, in der viele bildungs- und sozialpolitische Debatten opak bleiben, waren diese zwei Tage geprägt von Austausch, Klarheit und dem gemeinsamen Anspruch, Verantwortung für die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe zu übernehmen.

Was uns antreibt, werden wir noch in diesem Jahr in einem Positionspapier veröffentlichen: „Kinder- und Jugendhilfe braucht starke Fachkräfte – Fachkraftstatus erhalten“. Der Fachkräftemangel ist seit Jahren bekannt, gleichzeitig steigen die fachlichen Anforderungen deutlich. Umso kritischer sehen wir politische Strategien, die Qualifikationsstandards absenken oder den Fachkraftbegriff aufweichen, um den Mangel formal zu beheben. Das gefährdet die Qualität professioneller Arbeit und die Attraktivität des Berufsfeldes.

Als BeA stehen wir für einen anderen Weg: für hochqualifizierte Fachkräfte, verlässliche Standards und eine zukunftsfähige Ausbildung. Diese Haltung ist fest verankert in unserer BeA-Strategie 2030, mit der wir Qualität sichern, evangelische Fachschulen stärken und Bildung als zentrale gesellschaftliche Infrastruktur weiterentwickeln.

Es war eine sehr schöne Klausur – und ein klares Signal: Qualität in der Kinder- und Jugendhilfe ist keine Verhandlungsmasse.