(Waiblingen/Tübingen 3.2.2026) Die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik
Weinstadt beteiligt sich als Kooperationspartnerin am Forschungsnetzwerk LEAD (Learning, Educational Achievement and Life Course Development) der Universität Tübingen. LEAD ist ein interdisziplinäres Forschungsnetzwerk, das sich mit Bildungsprozessen, Lernentwicklung und Bildungsbiografien über die gesamte Lebensspanne hinweg befasst.

Die Fachschule ist Teil des Programms „Schule & Wissenschaft“, das den Austausch
zwischen pädagogischer Praxis und empirischer Bildungsforschung fördert. Ziel der Kooperation ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse stärker in die Ausbildung angehender sozialpädagogischer Fachkräfte einzubeziehen und gleichzeitig Erfahrungen aus der Ausbildungspraxis in den wissenschaftlichen Diskurs einzubringen.

„Für unsere Fachschule ist die Anbindung an LEAD eine gute Möglichkeit, aktuelle
bildungswissenschaftliche Entwicklungen wahrzunehmen und in die Ausbildung einfließen zu lassen“, sagt Sabine Zonewicz, pädagogisch-administrative Schulleiterin. „Davon profitieren sowohl unsere Studierenden als auch die pädagogische Arbeit in den Einrichtungen der Region.“

Im Rahmen der Zusammenarbeit erhält die Fachschule Zugang zu Vorträgen, Informationen aus aktuell laufenden Forschungsprojekten sowie zu fachlichem Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Tübingen. Die gewonnenen Impulse sollen schrittweise in Unterricht und Ausbildung integriert werden, insbesondere mit Blick auf frühkindliche Bildung und professionelle pädagogische Handlungskompetenzen.

Das LEAD-Netzwerk ist an der Universität Tübingen angesiedelt und vereint Forschende aus verschiedenen Disziplinen wie Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bildungsforschung. Der Schwerpunkt liegt auf evidenzbasierter Bildungsforschung und der Frage, wie Bildungsprozesse wirksam gestaltet werden können.

Mit der Beteiligung an LEAD stärkt die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik
Weinstadt ihre Vernetzung mit der Universität Tübingen und unterstreicht die Bedeutung einer fachlich fundierten Ausbildung für den sozialpädagogischen Bereich im Rems-Murr-Kreis. Dr. Sabine Birchall, Lehrkraft für Deutsch und Englisch sowie Dozentin für wissenschaftliches Arbeiten sieht in der Beteiligung eine besondere Chance: „ Wir erhoffen uns dadurch eine Weiterentwicklung der professionellen Kompetenzen des Lehrpersonals.
Dieses Ziel soll erreicht werden im Einklang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, damit den gestiegenen Herausforderungen begegnet werden kann, die einerseits durch veränderte lebensgeschichtliche Voraussetzungen und Bildungshintergründe der Auszubildenden und andererseits durch die zunehmend anspruchsvolleren, vielfältigen Tätigkeiten in sozialpädagogischen Einrichtungen entstanden sind.“


p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 11.0px Arial; color: #000000}
Foto: Thomas Wagner BU: Dr. Sabine Birchall im Unterricht mit angehenden pädagogischen
Fachkräften

Kontakt: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Sibylle Kessel
Stiftung Großheppacher Schwesternschaft /Oberlinstraße 4 / 71364 Weinstadt-Beutelsbach/ Telefon: 07151 9934-132
skessel@grossheppacher-schwesternschaft.de
www.grossheppacher-schwesternschaft.de