Kategorie-Archiv: Aktuelles aus den Schulen

Es war einmal… ein Theaterprojekt

Wenn der Gestiefelte Kater das Märchen „Hänsel und Gretel“ erzählt

Dass es an der Evangelischen Fachschule zum Repertoire gehört, Theater zu spielen, ist nichts Neues. Dass jährlich vor Weihnachten Märchen gespielt werden, ist inzwischen eine gute Tradition. Dass aber das Projekt von seinen Planungsanfängen bis zum Abschluss in dieser Woche eine ganz eigene Dynamik entwickeln würde, war in dieser Intensität bei Arbeitsbeginn nicht absehbar.

Bereits im Oktober begannen sowohl im Wahlpflicht-Unterricht Theaterpädagogik als auch für die Schüler-Projektleitung unter Führung von Lehrerin Ute Kwaschik die Vorbereitungen. Alle Anstrengungen inhaltlicher und organisatorischer Art liefen darauf hinaus, am 16.12.2020 in mehreren Kindertagesstätten, Grundschulen und Horten Theater zu spielen – für Kinder!

Mit der andauernden und immer weiter um sich greifenden Pandemie konnten die Anfangspläne natürlich nicht bestehen bleiben. Und so erhielt das Projekt immer wieder neue Impulse. Am Ende gab es nicht nur ein klares Hygienekonzept, das u.a. die Arbeit in festen Kleingruppen vorgab, sondern es gab vor allem inhaltlich und in der Umsetzung ganz neue Möglichkeiten.

Mit außerordentlich viel Freude und Engagement spielten die Schülerinnen und Schüler der SP 19 nicht einfach nur Märchen der Brüder Grimm, sondern parodierten nach Herzenslust. In der Verfremdung, der Übertreibung und Pointierung der Figuren bzw. Handlungen entstanden mehrere Märchenfilme – für Jugendliche und Erwachsene!

Da erzählte z.B. der Gestiefelte Kater das Märchen „Hänsel und Gretel“, in dem es Frau Holle schließlich auch schneien ließ. Bei Schneewittchen gab es statt der bekannten sieben Zwerge drei Ghetto-Zwerge und der Prinz kam nicht mit dem Pferd daher, sondern mit einem SUV. Schauspielerisch unübertroffen spielte die böse Königin nicht nur die Rolle der Bauersfrau, die Schneewittchen Waren feilbietet, sondern war eine rappende Influenzerin.

Das Resümee zum Projekt klingt großartig: „Es war anstrengend, teilweise stressig – in der kurzen Zeit zum Ergebnis zu kommen -, aber es hat sehr viel Spaß gemacht!“ Mit diesen Erlebnissen im „Gepäck“ der Ausbildung werden wohl auch zukünftig Kinder und Jugendliche in den Genuss kommen, Theater zu spielen. Die FachschülerInnen bringen jedenfalls ganz besondere Erfahrungen mit.

Bodelschwingh-Haus Wolmirstedt Stiftung
Evangelische Fachschule für Soziale Berufe


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Schulgemeinde im Corona-Advent: gleichzeitig analog und digital

Die Schulgemeinde an der #BotnangerFachschule trifft sich dieses Jahr in hybrider Form, also gleichzeitig als Präsenz-Aktion im Klassenzimmer plus Online-Vernetzung über die Klassen hinweg. Im Foyer erklingt flotte Live-Musik zum Hereinkommen. Die Studierenden begegnen sich im Klassenverband, ausgestattet mit Materialkorb und Videokonferenz-Tool. Dann geht es per Online-Übertragung interaktiv mit einem kniffligen Adventsquiz weiter: Schwierige Fragen, tolle Stimmung und nahrhafte Preise für die besten Teams! Dozent Marius Maurer übernimmt die Moderation direkt aus den Schneefeldern … 😉

Den Abschluss bildet die Weihnachtsgeschichte als Sprachenpuzzle, auf Thailändisch, Ukrainisch, Polnisch, Französisch, Schwäbisch und Spanisch. „Wie schön, diese Geschichte in solch einem Reichtum an Muttersprachen zu hören“, berichtet Dozentin Regine Klingsporn. 

Ergänzt werden die Aktionen in der Schulgemeinde durch einen digitalen Adventskalender, der täglich über MS Teams verteilt wird. Fazit des Vorbereitungsteams: „Was geht an gemeinschaftlichem Miteinander aller Klassen auf Distanz im Corona-Advent? Viel mehr als man denkt!“

Mehr Infos: www.fachschule-stuttgart.de

Aus dem Kindergarten in die Fachschule

Eine Berufsausbildung an der EFS  – Bewerbungszeitraum eröffnet

War in den vergangenen Jahren immer der „Tag der offenen Tür“ ein fester Termin im Kalender der Berufsorientierung für die Neunt- und Zehntklässler sowie für alle sog. Quereinsteiger, die einen sozialpädagogischen Berufsabschluss anstreben, so ist eine persönliche Beratung im Rahmen von Berufsberatungsmessen o.Ä. zurzeit leider nicht möglich. Doch das Team der Evangelischen Fachschule hat Wege und Möglichkeiten gefunden, trotz aller Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln mit Bewerbern, Eltern und Mentoren aus den Praxiseinrichtungen im Gespräch zu bleiben.

Einen besonderen Blick in die Fachschule lieferte bereits im November die Lehrerin Alice Pechauf. Anknüpfend an den Unterrichtsinhalt konnte sie die Schülerinnen und Schüler für eine besondere Bildergeschichte begeistern und ließ „Känguru“ und „Tigi“ einen Blick in die Schule werfen. Daraus ist eine tolle Story geworden, die aus einer ganz eigenen Perspektive zeigt, was den Ausbildungsalltag an der Evangelischen Fachschule ausmacht. Diese Eindrücke waren für alle sichtbar, die der Fachschule in den sozialen Medien folgen.

Begrenzt zugänglich war dann natürlich die digitale Elternversammlung, in der die Klassenleitungen über den bisherigen Verlauf des 1. Schuljahres bei den Sozialassistenten berichteten. Gleiches galt für die Präsentation der Fachlehrerin Frau Salzer, die die Mentorenschulung für die SchülerInnen in der Teilzeitausbildung zum Erzieher / zur Erzieherin verantwortete.

Seit dem 1.Dezember „öffnet sich“ nun täglich ein Türchen am digitalen Adventskalender der Fachschule. Die Klassen SAS 19a und SAS 19b halten hier täglich eine Überraschung bereit – gezeichnet, getanzt, gelesen…. Und auch auf diese Art und Weise wird nachvollziehbar, wie umfassend die Berufsausbildung an der Fachschule stattfindet. Medienkompetenz eingeschlossen!

Wer sich für den Ausbildungsbeginn im August 2021 an der Evangelischen Fachschule bewerben möchte, kann dies selbstverständlich bereits tun. Die ersten Bewerbungsgespräche haben – natürlich unter Berücksichtigung der Hygienebestimmungen – bereits stattgefunden. Wer sich noch unsicher ist, ob nach dem Freiwilligendienst, wie z.B. dem FSJ,  ein Ausbildungsbeginn an der Fachschule das Richtige ist, kann auch gern einen persönlichen oder telefonischen Beratungstermin unter 039201 30215 vereinbaren.

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Virtuellen Weihnachtsgottesdienst für Kinder

Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Sozialpädagogik gestalten einen virtuellen Weihnachtsgottesdienst für Kinder.

Jedes Jahr wird an unserer Schule ein Weihnachtsgottesdienst mit Kindern der ev. Kita Familienzentrum „St. Johannis“ in Trägerschaft des ev. Kirchenkreises Herford gefeiert. Um diese schöne Tradition aufrecht zu erhalten, haben die Schülerinnen und Schüler dieses Jahr Beiträge für einen virtuellen Weihnachtsgottesdienst verfilmt. Das Foto zeigt einen Ausschnitt aus der Predigt, in der Maria gerade vom Engel verkündigt wird, dass sie ein Kind bekommen wird.

Der Link für den Gottesdienst wird am 18.12.2020 auf unserer Schulhomepage www.evdp.de veröffentlicht. Wir freuen uns auf viele Zuschauer, die sich von unseren angehenden Erzieherinnen und Erziehern die Weihnachtsbotschaft nahebringen lassen möchten.

Heike Dunker

Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg
des ev. Kirchenkreises Herford
Löhrstraße 2
32052 Herford

Gemeinsam statt einsam!

„Alleine kämpft es sich schwer, zusammen erreichen wir viel mehr.
Drum erinnern wir uns zur Weihnachtszeit, dass in einem guten Team jeder immer zur Hilfe eilt.
Das ist das Positive an der Zusammenarbeit.
Alle arbeiten gemeinsam daran, dass man etwas Gutes schaffen kann.
Jeder ist wichtig und das führt zum Glück und zeigt ein Stück Lebensglück.“

Liebe das verrückte Jahr 2020 neigt sich dem Ende und die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Dieses Jahr hat uns besonders geprägt, für jede einzelne Person. Wir haben gelacht, geweint, uns gefreut und uns geärgert. Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle, nicht nur zu Hause, sondern auch in unserem alltäglichen Schulleben. Getrennte Bildungsgänge und – räume, feste Sitzpläne, halb bedeckte Gesichter und Abstand, Abstand, Abstand – fremd für unsere Schule.

Auch wenn uns diese „ver-rückten“ Zeiten zu schaffen machen, dürfen wir eines nicht aus den Augen verlieren: Zusammenarbeit, Nächstenliebe und über die kleinen Dinge im Leben freuen. Aus diesem Grund haben wir diese Aktion organisiert, die uns daran erinnern soll, dass wir trotz aller Einschränkungen ein Team und wir füreinander da sind, besonders zur Weihnachtszeit. Unser diesjähriger Tannenbaum im Foyer soll ein Symbol unserer Gemeinschaft werden, der auch zum Austausch dient.

Im Karton warten befüllbare Weihnachtskugeln und verschiedene Materialien auf euch, mit denen ihr in der KL-Stunde eure eigenen Kugeln selbst gestalten könnt. Diese hängt ihr dann im Laufe der kommenden Woche gemeinsam an den Tannenbaum. Gerne dürft ihr sie beschriften oder auch Wünsche hineinlegen. Der Tannenbaum wartet auf jede einzelne Weihnachtskugel, denn jede*r von euch ist Teil unserer Gemeinschaft.

Am letzten Schultag vor den Ferien kann die eigene Weihnachtskugel als Andenken mit nach Hause genommen werden. Bitte beschriftet eure Kugeln mit eurem Namen und eurer Klasse, mithilfe eines Zettels oder der Kordel.

Wir freuen uns auf eure Mitarbeit und unseren Tannenbaum!

Eure FSU

Friederike-Fliedner Berufskolleg
Schule der Sekundarstufe II
Staatlich genehmigte Ersatzschule
des „Diakonisches Werk im Ev. Kirchenkreis Iserlohn e.V.“
Brüderstrasse 20, 58636 Iserlohn

Schöne und gute Ideen für die adventliche Zeit – Ein wärmendes Licht in Corona-Pandemie-Zeiten

Liebe BeA-Mitglieder, liebe Schulleitungen,

das Jahresende kündigt sich an. Für viele eine Erleichterung und zugleich Hoffnungsschimmer, dass das neue Jahr mit weniger Einschränkungen, Masken tragen und Quarantänesituationen beginnt.

Bild von Myriams-Fotos auf Pixabay

Letzten Freitag hat der BeA-Vorstand zum ersten Mal in seiner neuen Besetzung getagt. Und in dieser Sitzung kam die Idee auf, dass wir gerne auf unserer Homepage schöne und gute Ideen für die adventliche Zeit einstellen möchten. Auch als ein wärmendes Licht in den Corona-Pandemie-Zeiten.

Wir freuen uns, wenn Sie/ ihr die Gelegenheit finden würdet, uns ein paar Anregungen zur Adventszeit trotz Coronasituation zu zuschicken, damit wir diese quasi als Hoffnungsschimmer und mögliche Beispiele für alle auf unsere Homepage setzen können.

Herzliche Grüße und allen eine gute Restwoche
Ihre Annett Herrmann


Hier ein erster Beitrag zu der Reihe …

… vom Berufskolleg Bleibergquelle:

Tierischer Besuch in der Fachschule

Ein Tiger und ein Känguru  – besondere Gäste im Schulalltag

Seit Montag besuchen Känguru und Tiger jeden Tag die Fachschule und erzählen in den sozialen Medien, was sie so erlebt haben. Känguru ist eigentlich das Klassenmaskottchen der Känguru-Klasse der Grundschule „Johannes-Gutenberg“ in Wolmirstedt, in der die angehende Sozialassistentin Julia zurzeit vierzehntägig ein Praktikum absolviert. Känguru ist in dieser Woche gemeinsam mit Julia an der Fachschule unterwegs, sozusagen auf Entdeckungsreise. Begleitet wird Känguru dabei von Tigi. Der kleine Tiger gehört einem Jungen aus der Kita „Heideblümchen“ in Colbitz, der so mutig war, auch sein Plüschtier in die Fachschule zu schicken.

Känguru und Tigi erleben die ganz unterschiedlichsten Sachen: musizieren mit den Schülerinnen und Schülern, naschen in der Küche, geben am Telefon Auskunft, hören zu, schauen zu, finden Manches komisch, erleben Lustiges und Nachdenkliches. In der kommenden Woche werden Känguru und Tigi wieder in ihrer vertrauten Umgebung sein. Sie werden dann sicherlich eine Menge zu erzählen haben!

Die Idee zu diesem besonderen Blick in die Fachschule hatte die Lehrerin Alice Pechauf. Anknüpfend an den Unterrichtsinhalt konnte sie die Schülerinnen und Schüler für diese besondere Bildergeschichte begeistern und sammelte gemeinsam mit ihnen zahlreiche Ideen, was Känguru und Tigi gefallen könnte. Daraus ist eine tolle Story geworden, die aus einer ganz eigenen Perspektive zeigt, was den Ausbildungsalltag an der Evangelischen Fachschule ausmacht.

Dass dieser Blickwinkel nun auch eine sehr gelungene Möglichkeit ist, die Schule zu präsentieren ist ein willkommener Nebeneffekt. Denn in diesem Jahr wird es im November leider keinen „Tag der offenen Tür“ geben, die Türen bleiben zu. Doch dank Känguru und Tigi erhalten alle Interessierten die Möglichkeit, Ausbildungsluft zu schnuppern. Außerdem wird es im Zeitraum von Mitte November bis Mitte Dezember verschiedene digitale Angebote geben, die den Tag der offenen Tür zwar nicht ersetzen, aber den BewerberInnen einen Einblick in die Ausbildungen und das gemeinsame Lernen an der Schule geben. 

Wer seine Fragen zum Ausbildungsverlauf an der Fachschule stellen möchte, kann jederzeit ein individuelles Beratungsgespräch in der Fachschule vereinbaren. Alle, die sich für die Ausbildung zum Staatlich geprüften Sozialassistenten oder zum Staatlich anerkannten Erzieher bewerben wollen, können dies ab sofort tun und die Bewerbungsunterlagen vorlegen.

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Relevante Dokumente über die Voraussetzungen und die Arbeit an Fachschulen für Sozialpädagogik

In diesem Beitrag sind die relevanten Dokumente über die Voraussetzungen und die Arbeit an Fachschulen für Sozialpädagogik zusammengestellt und zum Download bereit.

Zu den Dokumenten gehören:

  1. Rahmenvereinbarung über Fachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.11.2002 i. d. F. vom 25.06.2020)
  2. Kompetenzorientiertes Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an Fachschulen und Fachakademien (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 01.12.2011 i.d.F. vom 24.11.2017)
  3. R A H M E N L E H R P L A N für die Fachschule für Sozialpädagogik (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.06.2020)
  4. Kompetenzorientiertes Qualifikationsprofil für die Ausbildung sozialpädagogischer Assistenzkräfte an Berufsfachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.06.2020)

Rahmenvereinbarung über Fachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.11.2002 i. d. F. vom 25.06.2020)

Fachschulen sind Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung. Die Bildungsgänge in den Fachbereichen schließen an eine berufliche Erstausbildung und an Berufserfahrungen an. Sie führen in unterschiedlichen Organisationsformen des Unterrichts (Vollzeit- oder Teilzeitform) zu einem staatlichen postsekundaren Berufsabschluss nach Landesrecht. Sie können darüber hinaus Ergänzungs- und Aufbaubildungsgänge sowie Maßnahmen der Anpassungsweiterbildung anbieten.

Kompetenzorientiertes Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an Fachschulen und Fachakademien (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 01.12.2011 i.d.F. vom 24.11.2017)

Das Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an Fachschulen und Fachakademien für Sozialpädagogik ist durch den Unterausschuss für Berufliche Bildung der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder beschlossen worden. Es definiert das Anforderungsniveau des Berufes und enthält die Formulierung der beruflichen Handlungskompetenzen, über die eine qualifizierte Fachkraft verfügen muss, um den Beruf dem Anforderungsniveau entsprechend kompetent ausüben zu können. Das Qualifikationsprofil ergänzt die Rahmenvereinbarung über Fachschulen (Beschluss der KMK vom 07.11.2002 i. d. F. vom 03.03.2010) und nimmt Bezug auf den Gemeinsamen Orientierungsrahmen „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ (Beschluss der JFMK vom 14.12.2010 und der KMK vom 16.09.2010).

R A H M E N L E H R P L A N für die Fachschule für Sozialpädagogik (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.06.2020)

Die Ausbildung zur „Staatlich anerkannten Erzieherin“ bzw. zum „Staatlich anerkannten Erzieher“ ist eine berufliche Weiterbildung, die zu einem staatlichen postsekundaren Berufsabschluss nach Landesrecht führt. Sie erfolgt auf der Grundlage der Rahmenvereinbarung über Fachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.11.2002 in der jeweils gültigen Fassung) und orientiert sich inhaltlich an dem „Kompetenzorientierten Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an Fachschulen und Fachakademien“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 01.12.2011 in der jeweils gültigen Fassung) als Teil dieser Rahmenvereinbarung. Das kompetenzorientierte Qualifikationsprofil beschreibt die Anforderungen des Berufes und die beruflichen Handlungskompetenzen, über die eine qualifizierte Fachkraft verfügen muss, um den Beruf dem Anforderungsniveau entsprechend kompetent ausüben zu können.

Kompetenzorientiertes Qualifikationsprofil für die Ausbildung sozialpädagogischer Assistenzkräfte an Berufsfachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.06.2020)

Das Qualifikationsprofil für die Ausbildung sozialpädagogischer Assistenzkräfte an Berufsfachschulen ist durch den Ausschuss für Berufliche Bildung der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder beschlossen worden. Unter sozialpädagogische Assistenzkräfte werden die Berufe Sozialassistent/Sozialassistentin, Sozialpädagogischer Assistent/Sozialpädagogische Assistentin sowie Kinderpfleger/Kinderpflegerin verstanden. Es definiert das Anforderungsniveau der einschlägigen Berufe der Assistenzkräfte für das Arbeitsfeld Kindertageseinrichtungen und der Ganztagsbetreuung2 und enthält die Beschreibung der beruflichen Handlungskompetenzen, über die eine qualifizierte Assistenzkraft verfügen muss, um den Beruf dem Anforderungsniveau entsprechend kompetent ausüben zu können.
Das Qualifikationsprofil ergänzt die „Rahmenvereinbarung über die Berufsfachschulen“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 17.10.2013 in der jeweils gültigen Fassung). Es dient dazu, die Vergleichbarkeit der länderspezifischen Ausbildungsgänge, die zu einem Berufsabschluss sozialpädagogischer Assistenzkräfte nach Landesrecht führen, herzustellen.
Im Sinne des lebenslangen Lernens verfolgt das Qualifikationsprofil auch das Ziel, die Anschlussfähigkeit zum Besuch einer Fachschule bzw. Fachakademie für Sozialpädagogik sicherzustellen.

BeA-Newsletter Nr. 14

  1. Mitgliederversammlung 2020 wird ins Jahr 2021 verlegt und Oktobervideokonferenzen 2020
  2. Nachbesetzung des Vorstands – drei Plätze können aus der Mitgliedschaft des BeA nachbesetzt werden
  3. SVeA-Verantwortliche Lehrkraft ab 2021 gesucht
  4. Länderbeirat des BeA

Liebe Mitglieder des Bundesverbandes,
liebe Studierende des Verbandes,
sehr geehrte Damen und Herren,

Mit diesem nunmehr 14. Newsletter melden wir uns als Vorstand des Bundesverbandes evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik (BeA) bei Ihnen.
Dies in Zeiten von COVID 19.
Wir hoffen mit diesem Newsletter einen Beitrag zur Transparenz unserer Arbeit als Vorstand leisten zu können.

Seit der Mitgliederversammlung im November 2019 hat der Vorstand, bestehend aus Andrea Schumann (Iserlohn), Ulrike Kläfker (Osnabrück), Silvia Gartinger (Berlin), Sabine Lang (Marburg), Susanne Weber- Ludwig, Dr. Annett Herrmann (Berlin), Matthias Kreiter (Speyer) und mir (Düsseldorf) seine Arbeit fortgesetzt, in Covid-Zeiten digital.

Nach unserer gelungenen Fachtagung in Dresden, die schon von der Beunruhigung um den Lockdown an unseren Schulen begleitet war, ist unser Leben und Arbeiten nun anders, digitaler und zumindest auf Verbandsebene ohne persönliche Begegnungen.

Teilweise haben wir Dienstreiseverbot, teilweise in unseren Schulen viel zu tun. Aber wir treffen uns im Videochat, wir treffen Entscheidungen und versuchen die Arbeit für den BeA auch in diesen, in ihren Abläufen und Bedingungen neuen Zeiten, verantwortlich zu gestalten.

Es gibt aus Sicht des Vorstandes zwei besonders wichtige Informationen für Sie alle:

  1. Wir haben schweren Herzens entschieden, die Mitgliederversammlung im November 2020 auf den November des nächsten Jahres zu verschieben. Das COVID-19-Abmilderungsgesetz ermöglicht das.
  2. Drei Vorstandsmitglieder – Silvia Gartinger, Andrea Schuman und Ulrike Kläfker – scheiden aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand aus. Daraus ergeben sich freie Plätze im Vorstand, die nachbesetzt werden müssen, damit die Vorstandsarbeit weiter gelingen und der Verband mit voller Kraft ins nächste Jahr gehen kann.

Zu 1:
Die Gründe, warum wir uns für eine Verlegung der Mitgliederversammlung in das nächste Jahr entschieden haben, möchten wir hier kurz skizzieren:

  • die insgesamt immer noch unsichere Entwicklung des Infektionsgeschehens.
  • die technischen, datenschutzrechtlichen Herausforderungen sowie die rechtssicheren Abstimmungsformate – dies bei Überlegungen, die Mitgliederversammlung digital durchzuführen.
  • die antizipierte besondere Belastung/ Herausforderung von Ihnen allen an Ihren Schulen und mögliche Dienstreiseverbote.

Nach ersten Überlegungen wollten wir die verschobene Mitgliederversammlung im März 2021 durchführen. Und sind nach näheren Überlegungen dazu gekommen, dass im Frühjahr 2021 immer noch die Zeit ist, in der Rausgehen, Lüften etc. deutlich schwieriger ist und das Infektionsgeschehen wahrscheinlich auch noch nicht wesentlich anders sein wird, als im Herbst 2020.

Um trotzdem in dieser besonderen Zeit untereinander einen möglichst persönlichen Kontakt zu halten und ein Forum für Ihre Anliegen und den Austausch, sowie die Rechenschaft über die Arbeit des Vorstandes zu ermöglichen, haben wir uns im Vorstand darauf verständigt, dass nahezu jedes Vorstandsmitglied acht bis zehn Mitglieder zu einer kleinen Videokonferenz einlädt. Dies möglichst bis zum 30 Oktober 2020. Wir werden in den Videokonferenzen über diesen Newsletter hinausgehend über unsere Vorstandsarbeit berichten und sind vor allem interessiert daran, wie es Ihnen, Ihrer Schulgemeinschaft und den Trägern geht.
Einladungen zu den kleinen Herbstkonferenzen erhalten Sie in Bälde, falls nicht bereits geschehen.

Zu 2:
Leider scheiden Silvia Gartinger, Ulrike Kläfker, und Andrea Schumann aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand aus. Nach langen Jahren des Engagements für den BeA dankt der Verband an dieser Stelle schon einmal ganz, ganz herzlich für die Arbeit im Vorstand und wünscht den drei ausscheidenden Vorstandsmitgliedern alles Gute. Persönlich wird die Verabschiedung im gebührenden, analogen Rahmen auf der nächsten Mitglieder- versammlung 2021 erfolgen.

Die drei Plätze der ausscheidenden Vorstandsmitglieder werden durch Nachberufung – wie in der Satzung in § 9.4 vorgesehen („… ergänzt sich der Vorstand durch Zuwahl für den Rest der Amtsperiode.“) – bis zur nächsten regulären Vorstandswahl besetzt.

Wir bitten Sie an dieser Stelle und auch bei den stattfindenden Videokonferenzen um Ihre Bereitschaft, für diese, für unseren Verband wichtige Aufgabe Vorstandsarbeit des BeA zur Verfügung zu stehen! Bitte sprechen sie uns bei Interesse möglichst bis Ende Oktober 2020 an.

Wir freuen uns immer, von Ihnen zu hören! Schicken Sie uns gerne Beiträge für die Homepage, senden Sie uns Informationen und Anliegen, von denen Sie denken, dass der BeA sich mit diesen beschäftigen sollte. Sie helfen so mit, unseren Verband in diesen besonderen Zeiten lebendig, zuversichtlich und immer wieder auch fröhlich sein zu lassen.

Zwei wichtige Anliegen hätten wir noch:

Der Verband sucht dringend eine Verantwortliche/ einen verantwortlichen für die SveA Arbeit. Bitte schauen Sie doch in Ihren Schulen, ob Sie nicht eine Kollegin oder einen Kollegen für diese spannende Arbeit begeistern können!

An alle, die Länderberichte erstellen: Bitte tragen Sie Ihren Bericht in das Online Formular für das Länderforum ein (https://docs.google.com/document/d/14K-6S_oKYLTFk8GpRfGsptf9lcKWUkPv17- jwi41ZU0/edit?usp=sharing), damit wir die gesammelten Berichte aus möglichst vielen Bundesländern bis Ende des Jahres an alle Mitgliedsschulen zur Information versenden können. Herzlichen Dank für diese Arbeit!

Wir freuen uns auf ein digitales Wiedersehen und spätestens im November 2021 hoffentlich auch ein analoges Treffen!

Mit besten Grüßen Der Vorstand des BeA

Gelebte Umweltbildung an den EFS Osnabrück

Evangelische Fachschulen für Sozialpädagogik starten Nachhaltigkeitsprojekte, die dazu beitragen sollen, „die Schöpfung zu bewahren“

Osnabrück, 21. September 2020. Nachhaltigkeit hat viele Facetten, und wer als Schule umweltfreundlicher und zukunftsorientierter agieren möchte, muss daher an verschiedenen Stellschrauben ansetzen. Wie das konkret aussehen kann, demonstrieren die Evangelischen Fachschulen Osnabrück (EFS-OS) derzeit mit unterschiedlichen Projekten und Ansätzen. Los ging es bereits vor mehr als 12 Jahren, also noch bevor Bewegungen wie „Fridays for Future“ Themen wie Klimawandel und Co. mehr Aufmerksamkeit beschert haben. Seit 2008 kooperieren die EFS mit der NaCon GmbH, um den CO2-Abdruck der Schule immer weiter zu verkleinern. „Doch das ist nur eine von vielen Initiativen, die wir gestartet haben, um die Umwelt zu entlasten, Energie einzusparen und Nachhaltigkeit zu demonstrieren“, berichtet EFS-Schulleiterin Ulrike Kläfker. Weitere Beispiele sind die Bienen-AG, die in diesem Schuljahr erstmalig stattfindet, eine neue Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, ein Blockheizwerk, das in den Herbstferien in Betrieb geht, sowie Spalierobst und weitere Bäume, die im Vorgarten der Schule gepflanzt werden.

Eingesparte Energiekosten finanzieren neuen Heizkessel

Beispiel CO2-Fußabdruck: Hierzu gehörte zu Beginn etwa der Rückbau des zentralen Warmwassers im Schulbereich. Zugleich wurden aber auch Zeitschaltuhren eingebaut und zugängliche Rohrleitungen gedämmt, um den Energieverbrauch zu minimieren. Ein weiterer Projektpfeiler war eine Neueinstellung der bereits vorhandenen Regelungstechnik. „Beweggründe für diese Maßnahmen waren, dass wir zum einen Kosten einsparen, zum anderen aber auch ein Zeichen für mehr Umweltbewusstsein setzen wollten“, berichtet Ulrike Kläfker. Von den Einsparungen sollte in der Folge ein neuer Heizkessel finanziert werden: „Wir haben damals sieben Jahre anvisiert und waren erstaunt, dass wir bereits nach drei Jahren genug Kosten gespart hatten, um 2011 die Heizzentrale umzubauen.“ Hierbei wurden auch Wärmeerzeugung und -verteilung neu strukturiert, Regelungstechnik und Pumpen modernisiert sowie das Heizungsnetz hydraulisch abgeglichen. „Ganz wichtig war für uns aber auch, dass Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen ein neues Bewusstsein in Sachen Raumlüftung und Heizung entwickeln. Hier gibt es ja ganz unterschiedliche Wohlfühltemperaturen, die erst einmal herausgefunden und abgeglichen werden mussten. All unsere Planungen setzen also immer die Mitwirkung und das Engagement aller Beteiligten voraus, sodass wir gemeinsam in Sachen mehr Nachhaltigkeit vorankommen“, kommentiert Kläfker.

Auftrag für Schüler und Lehrer

Weiter ging es 2015, als die EFS auf moderne LED-Technik umrüsteten und so weitere Energiefresser aus den Schul- und Klassenräumen verbannen konnten. Nach den Herbstferien sollen eine PV-Anlage gemeinsam mit einem Blockheizkraftwerk ihre Arbeit aufnehmen und für einen hohen Anteil Eigenstromproduktion sorgen. „Ab 2021 werden wir Überschussstrom abgeben können und unseren CO2Fußabdruck im Vergleich zu 2008 halbiert haben. Das macht uns nicht nur ein klein wenig stolz. Da wir uns Nachhaltigkeit und die Bewahrung der Schöpfung auf unsere Fahnen schreiben, ist es uns zudem immens wichtig, diesem Auftrag und Anliegen konkrete Taten folgen zu lassen. Ein sorgsamer Umgang mit unseren Ressourcen, Tier und Mensch beginnt im Kleinen, und jeder kann seinen Teil dazu beitragen – dies ist wichtiger Bestandteil unseres Selbstverständnisses als Bildungseinrichtung.“

Neue Bienen-AG vermittelt Wissen rund um die Honigbiene

Wie klein aber mit großem Einfluss Umweltbildung an den EFS weitergegeben wird, zeigt sich darüber hinaus am Beispiel der Bienen-AG. Unter Federführung von Pädagogin und Imkerin Rebecca Reuter lernen die Schülerinnen und Schüler einiges über den Umgang und die Pflege der Honigbiene sowie zugehörige Materialien zur Bienenhaltung. Dieses Wissen können sie später auch für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nutzen. Anfang September sind nach langer Vorbereitungszeit zwei Völker Honigbienen in den Schulgarten eingezogen. In ihren ersten Wochen an den EFS wurden sie schon aufgefüttert und gegen die Varroamilbe behandelt.

Auch die Anpflanzung von Spalierobst, Beerensträuchern sowie eines Kräuterbeets untermauert das vielseitige Umweltengagement der angehenden Erzieherinnen und Erzieher, ihrer Lehrerinnen und Lehrer. „In den kommenden Jahren wird uns gemeinsam bestimmt noch einiges einfallen, wie wir das immens wichtige Thema Umweltbildung mit Leben füllen und (be-)greifbar machen“, resümiert Kläfker.

Über die Evangelischen Fachschulen Osnabrück (EFS-OS)

Die Evangelischen Fachschulen Osnabrück (EFS-OS) sind eine der modernsten staatlich anerkannten Fachschulen für Sozialberufe, in denen lebendiges Lernen praktiziert wird. Als Ausbildungsstätte in evangelischer Trägerschaft werden neben fachlichen Ausbildungsinhalten Grundlagen christlichen Glaubens und Handelns vermittelt. In ihrer langjährigen Geschichte haben die EFS-OS die sich häufig verändernden Anforderungen an Erzieherinnen und Erzieher fortwährend in ein modernes Ausbildungsprofil umgesetzt. Die staatlich anerkannten Ausbildungen entsprechen der „Verordnung über Berufsbildende Schulen“ im Land Niedersachsen. Es werden Ausbildungsgänge in den folgenden Schulformen angeboten: Berufsfachschule Sozialassistenz, Fachschule Sozialpädagogik sowie Fachschule Heilpädagogik. Zudem bieten die EFS-OS Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu aktuellen berufsbezogenen Themen.

Kontakt:
Schulleiterin Ulrike Kläfker
Evangelische Fachschulen Osnabrück
Iburger Straße 183
49082 Osnabrück
Telefon (0541) 95 10 10
Fax (0541) 951 01 22
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