Kategorie-Archiv: Aktuelles aus den Schulen

Schöne und gute Ideen für die adventliche Zeit – Ein wärmendes Licht in Corona-Pandemie-Zeiten

Liebe BeA-Mitglieder, liebe Schulleitungen,

das Jahresende kündigt sich an. Für viele eine Erleichterung und zugleich Hoffnungsschimmer, dass das neue Jahr mit weniger Einschränkungen, Masken tragen und Quarantänesituationen beginnt.

Quelle: https://pixabay.com/de/photos/advent-adventszeit-adventkerzen-1883840/

Letzten Freitag hat der BeA-Vorstand zum ersten Mal in seiner neuen Besetzung getagt. Und in dieser Sitzung kam die Idee auf, dass wir gerne auf unserer Homepage schöne und gute Ideen für die adventliche Zeit einstellen möchten. Auch als ein wärmendes Licht in den Corona-Pandemie-Zeiten.

Wir freuen uns, wenn Sie/ ihr die Gelegenheit finden würdet, uns ein paar Anregungen zur Adventszeit trotz Coronasituation zu zuschicken, damit wir diese quasi als Hoffnungsschimmer und mögliche Beispiele für alle auf unsere Homepage setzen können.

Herzliche Grüße und allen eine gute Restwoche
Ihre Annett Herrmann


Hier ein erster Beitrag zu der Reihe …

… vom Berufskolleg Bleibergquelle:

Tierischer Besuch in der Fachschule

Ein Tiger und ein Känguru  – besondere Gäste im Schulalltag

Seit Montag besuchen Känguru und Tiger jeden Tag die Fachschule und erzählen in den sozialen Medien, was sie so erlebt haben. Känguru ist eigentlich das Klassenmaskottchen der Känguru-Klasse der Grundschule „Johannes-Gutenberg“ in Wolmirstedt, in der die angehende Sozialassistentin Julia zurzeit vierzehntägig ein Praktikum absolviert. Känguru ist in dieser Woche gemeinsam mit Julia an der Fachschule unterwegs, sozusagen auf Entdeckungsreise. Begleitet wird Känguru dabei von Tigi. Der kleine Tiger gehört einem Jungen aus der Kita „Heideblümchen“ in Colbitz, der so mutig war, auch sein Plüschtier in die Fachschule zu schicken.

Känguru und Tigi erleben die ganz unterschiedlichsten Sachen: musizieren mit den Schülerinnen und Schülern, naschen in der Küche, geben am Telefon Auskunft, hören zu, schauen zu, finden Manches komisch, erleben Lustiges und Nachdenkliches. In der kommenden Woche werden Känguru und Tigi wieder in ihrer vertrauten Umgebung sein. Sie werden dann sicherlich eine Menge zu erzählen haben!

Die Idee zu diesem besonderen Blick in die Fachschule hatte die Lehrerin Alice Pechauf. Anknüpfend an den Unterrichtsinhalt konnte sie die Schülerinnen und Schüler für diese besondere Bildergeschichte begeistern und sammelte gemeinsam mit ihnen zahlreiche Ideen, was Känguru und Tigi gefallen könnte. Daraus ist eine tolle Story geworden, die aus einer ganz eigenen Perspektive zeigt, was den Ausbildungsalltag an der Evangelischen Fachschule ausmacht.

Dass dieser Blickwinkel nun auch eine sehr gelungene Möglichkeit ist, die Schule zu präsentieren ist ein willkommener Nebeneffekt. Denn in diesem Jahr wird es im November leider keinen „Tag der offenen Tür“ geben, die Türen bleiben zu. Doch dank Känguru und Tigi erhalten alle Interessierten die Möglichkeit, Ausbildungsluft zu schnuppern. Außerdem wird es im Zeitraum von Mitte November bis Mitte Dezember verschiedene digitale Angebote geben, die den Tag der offenen Tür zwar nicht ersetzen, aber den BewerberInnen einen Einblick in die Ausbildungen und das gemeinsame Lernen an der Schule geben. 

Wer seine Fragen zum Ausbildungsverlauf an der Fachschule stellen möchte, kann jederzeit ein individuelles Beratungsgespräch in der Fachschule vereinbaren. Alle, die sich für die Ausbildung zum Staatlich geprüften Sozialassistenten oder zum Staatlich anerkannten Erzieher bewerben wollen, können dies ab sofort tun und die Bewerbungsunterlagen vorlegen.

Bodelschwingh-Haus Wolmirstedt Stiftung
Evangelische Fachschule für Soziale Berufe

Parkstraße 5
39326 Wolmirstedt
Fon 039201/30215
Fax 039201/30216

fachschule@bodelschwingh-haus.de
www.efs-wms.de
www.bodelschwingh-haus.de

Relevante Dokumente über die Voraussetzungen und die Arbeit an Fachschulen für Sozialpädagogik

In diesem Beitrag sind die relevanten Dokumente über die Voraussetzungen und die Arbeit an Fachschulen für Sozialpädagogik zusammengestellt und zum Download bereit.

Zu den Dokumenten gehören:

  1. Rahmenvereinbarung über Fachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.11.2002 i. d. F. vom 25.06.2020)
  2. Kompetenzorientiertes Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an Fachschulen und Fachakademien (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 01.12.2011 i.d.F. vom 24.11.2017)
  3. R A H M E N L E H R P L A N für die Fachschule für Sozialpädagogik (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.06.2020)
  4. Kompetenzorientiertes Qualifikationsprofil für die Ausbildung sozialpädagogischer Assistenzkräfte an Berufsfachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.06.2020)

Rahmenvereinbarung über Fachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.11.2002 i. d. F. vom 25.06.2020)

Fachschulen sind Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung. Die Bildungsgänge in den Fachbereichen schließen an eine berufliche Erstausbildung und an Berufserfahrungen an. Sie führen in unterschiedlichen Organisationsformen des Unterrichts (Vollzeit- oder Teilzeitform) zu einem staatlichen postsekundaren Berufsabschluss nach Landesrecht. Sie können darüber hinaus Ergänzungs- und Aufbaubildungsgänge sowie Maßnahmen der Anpassungsweiterbildung anbieten.

Kompetenzorientiertes Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an Fachschulen und Fachakademien (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 01.12.2011 i.d.F. vom 24.11.2017)

Das Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an Fachschulen und Fachakademien für Sozialpädagogik ist durch den Unterausschuss für Berufliche Bildung der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder beschlossen worden. Es definiert das Anforderungsniveau des Berufes und enthält die Formulierung der beruflichen Handlungskompetenzen, über die eine qualifizierte Fachkraft verfügen muss, um den Beruf dem Anforderungsniveau entsprechend kompetent ausüben zu können. Das Qualifikationsprofil ergänzt die Rahmenvereinbarung über Fachschulen (Beschluss der KMK vom 07.11.2002 i. d. F. vom 03.03.2010) und nimmt Bezug auf den Gemeinsamen Orientierungsrahmen „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ (Beschluss der JFMK vom 14.12.2010 und der KMK vom 16.09.2010).

R A H M E N L E H R P L A N für die Fachschule für Sozialpädagogik (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.06.2020)

Die Ausbildung zur „Staatlich anerkannten Erzieherin“ bzw. zum „Staatlich anerkannten Erzieher“ ist eine berufliche Weiterbildung, die zu einem staatlichen postsekundaren Berufsabschluss nach Landesrecht führt. Sie erfolgt auf der Grundlage der Rahmenvereinbarung über Fachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.11.2002 in der jeweils gültigen Fassung) und orientiert sich inhaltlich an dem „Kompetenzorientierten Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an Fachschulen und Fachakademien“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 01.12.2011 in der jeweils gültigen Fassung) als Teil dieser Rahmenvereinbarung. Das kompetenzorientierte Qualifikationsprofil beschreibt die Anforderungen des Berufes und die beruflichen Handlungskompetenzen, über die eine qualifizierte Fachkraft verfügen muss, um den Beruf dem Anforderungsniveau entsprechend kompetent ausüben zu können.

Kompetenzorientiertes Qualifikationsprofil für die Ausbildung sozialpädagogischer Assistenzkräfte an Berufsfachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.06.2020)

Das Qualifikationsprofil für die Ausbildung sozialpädagogischer Assistenzkräfte an Berufsfachschulen ist durch den Ausschuss für Berufliche Bildung der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder beschlossen worden. Unter sozialpädagogische Assistenzkräfte werden die Berufe Sozialassistent/Sozialassistentin, Sozialpädagogischer Assistent/Sozialpädagogische Assistentin sowie Kinderpfleger/Kinderpflegerin verstanden. Es definiert das Anforderungsniveau der einschlägigen Berufe der Assistenzkräfte für das Arbeitsfeld Kindertageseinrichtungen und der Ganztagsbetreuung2 und enthält die Beschreibung der beruflichen Handlungskompetenzen, über die eine qualifizierte Assistenzkraft verfügen muss, um den Beruf dem Anforderungsniveau entsprechend kompetent ausüben zu können.
Das Qualifikationsprofil ergänzt die „Rahmenvereinbarung über die Berufsfachschulen“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 17.10.2013 in der jeweils gültigen Fassung). Es dient dazu, die Vergleichbarkeit der länderspezifischen Ausbildungsgänge, die zu einem Berufsabschluss sozialpädagogischer Assistenzkräfte nach Landesrecht führen, herzustellen.
Im Sinne des lebenslangen Lernens verfolgt das Qualifikationsprofil auch das Ziel, die Anschlussfähigkeit zum Besuch einer Fachschule bzw. Fachakademie für Sozialpädagogik sicherzustellen.

BeA-Newsletter Nr. 14

  1. Mitgliederversammlung 2020 wird ins Jahr 2021 verlegt und Oktobervideokonferenzen 2020
  2. Nachbesetzung des Vorstands – drei Plätze können aus der Mitgliedschaft des BeA nachbesetzt werden
  3. SVeA-Verantwortliche Lehrkraft ab 2021 gesucht
  4. Länderbeirat des BeA

Liebe Mitglieder des Bundesverbandes,
liebe Studierende des Verbandes,
sehr geehrte Damen und Herren,

Mit diesem nunmehr 14. Newsletter melden wir uns als Vorstand des Bundesverbandes evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik (BeA) bei Ihnen.
Dies in Zeiten von COVID 19.
Wir hoffen mit diesem Newsletter einen Beitrag zur Transparenz unserer Arbeit als Vorstand leisten zu können.

Seit der Mitgliederversammlung im November 2019 hat der Vorstand, bestehend aus Andrea Schumann (Iserlohn), Ulrike Kläfker (Osnabrück), Silvia Gartinger (Berlin), Sabine Lang (Marburg), Susanne Weber- Ludwig, Dr. Annett Herrmann (Berlin), Matthias Kreiter (Speyer) und mir (Düsseldorf) seine Arbeit fortgesetzt, in Covid-Zeiten digital.

Nach unserer gelungenen Fachtagung in Dresden, die schon von der Beunruhigung um den Lockdown an unseren Schulen begleitet war, ist unser Leben und Arbeiten nun anders, digitaler und zumindest auf Verbandsebene ohne persönliche Begegnungen.

Teilweise haben wir Dienstreiseverbot, teilweise in unseren Schulen viel zu tun. Aber wir treffen uns im Videochat, wir treffen Entscheidungen und versuchen die Arbeit für den BeA auch in diesen, in ihren Abläufen und Bedingungen neuen Zeiten, verantwortlich zu gestalten.

Es gibt aus Sicht des Vorstandes zwei besonders wichtige Informationen für Sie alle:

  1. Wir haben schweren Herzens entschieden, die Mitgliederversammlung im November 2020 auf den November des nächsten Jahres zu verschieben. Das COVID-19-Abmilderungsgesetz ermöglicht das.
  2. Drei Vorstandsmitglieder – Silvia Gartinger, Andrea Schuman und Ulrike Kläfker – scheiden aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand aus. Daraus ergeben sich freie Plätze im Vorstand, die nachbesetzt werden müssen, damit die Vorstandsarbeit weiter gelingen und der Verband mit voller Kraft ins nächste Jahr gehen kann.

Zu 1:
Die Gründe, warum wir uns für eine Verlegung der Mitgliederversammlung in das nächste Jahr entschieden haben, möchten wir hier kurz skizzieren:

  • die insgesamt immer noch unsichere Entwicklung des Infektionsgeschehens.
  • die technischen, datenschutzrechtlichen Herausforderungen sowie die rechtssicheren Abstimmungsformate – dies bei Überlegungen, die Mitgliederversammlung digital durchzuführen.
  • die antizipierte besondere Belastung/ Herausforderung von Ihnen allen an Ihren Schulen und mögliche Dienstreiseverbote.

Nach ersten Überlegungen wollten wir die verschobene Mitgliederversammlung im März 2021 durchführen. Und sind nach näheren Überlegungen dazu gekommen, dass im Frühjahr 2021 immer noch die Zeit ist, in der Rausgehen, Lüften etc. deutlich schwieriger ist und das Infektionsgeschehen wahrscheinlich auch noch nicht wesentlich anders sein wird, als im Herbst 2020.

Um trotzdem in dieser besonderen Zeit untereinander einen möglichst persönlichen Kontakt zu halten und ein Forum für Ihre Anliegen und den Austausch, sowie die Rechenschaft über die Arbeit des Vorstandes zu ermöglichen, haben wir uns im Vorstand darauf verständigt, dass nahezu jedes Vorstandsmitglied acht bis zehn Mitglieder zu einer kleinen Videokonferenz einlädt. Dies möglichst bis zum 30 Oktober 2020. Wir werden in den Videokonferenzen über diesen Newsletter hinausgehend über unsere Vorstandsarbeit berichten und sind vor allem interessiert daran, wie es Ihnen, Ihrer Schulgemeinschaft und den Trägern geht.
Einladungen zu den kleinen Herbstkonferenzen erhalten Sie in Bälde, falls nicht bereits geschehen.

Zu 2:
Leider scheiden Silvia Gartinger, Ulrike Kläfker, und Andrea Schumann aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand aus. Nach langen Jahren des Engagements für den BeA dankt der Verband an dieser Stelle schon einmal ganz, ganz herzlich für die Arbeit im Vorstand und wünscht den drei ausscheidenden Vorstandsmitgliedern alles Gute. Persönlich wird die Verabschiedung im gebührenden, analogen Rahmen auf der nächsten Mitglieder- versammlung 2021 erfolgen.

Die drei Plätze der ausscheidenden Vorstandsmitglieder werden durch Nachberufung – wie in der Satzung in § 9.4 vorgesehen („… ergänzt sich der Vorstand durch Zuwahl für den Rest der Amtsperiode.“) – bis zur nächsten regulären Vorstandswahl besetzt.

Wir bitten Sie an dieser Stelle und auch bei den stattfindenden Videokonferenzen um Ihre Bereitschaft, für diese, für unseren Verband wichtige Aufgabe Vorstandsarbeit des BeA zur Verfügung zu stehen! Bitte sprechen sie uns bei Interesse möglichst bis Ende Oktober 2020 an.

Wir freuen uns immer, von Ihnen zu hören! Schicken Sie uns gerne Beiträge für die Homepage, senden Sie uns Informationen und Anliegen, von denen Sie denken, dass der BeA sich mit diesen beschäftigen sollte. Sie helfen so mit, unseren Verband in diesen besonderen Zeiten lebendig, zuversichtlich und immer wieder auch fröhlich sein zu lassen.

Zwei wichtige Anliegen hätten wir noch:

Der Verband sucht dringend eine Verantwortliche/ einen verantwortlichen für die SveA Arbeit. Bitte schauen Sie doch in Ihren Schulen, ob Sie nicht eine Kollegin oder einen Kollegen für diese spannende Arbeit begeistern können!

An alle, die Länderberichte erstellen: Bitte tragen Sie Ihren Bericht in das Online Formular für das Länderforum ein (https://docs.google.com/document/d/14K-6S_oKYLTFk8GpRfGsptf9lcKWUkPv17- jwi41ZU0/edit?usp=sharing), damit wir die gesammelten Berichte aus möglichst vielen Bundesländern bis Ende des Jahres an alle Mitgliedsschulen zur Information versenden können. Herzlichen Dank für diese Arbeit!

Wir freuen uns auf ein digitales Wiedersehen und spätestens im November 2021 hoffentlich auch ein analoges Treffen!

Mit besten Grüßen Der Vorstand des BeA

Gelebte Umweltbildung an den EFS Osnabrück

Evangelische Fachschulen für Sozialpädagogik starten Nachhaltigkeitsprojekte, die dazu beitragen sollen, „die Schöpfung zu bewahren“

Osnabrück, 21. September 2020. Nachhaltigkeit hat viele Facetten, und wer als Schule umweltfreundlicher und zukunftsorientierter agieren möchte, muss daher an verschiedenen Stellschrauben ansetzen. Wie das konkret aussehen kann, demonstrieren die Evangelischen Fachschulen Osnabrück (EFS-OS) derzeit mit unterschiedlichen Projekten und Ansätzen. Los ging es bereits vor mehr als 12 Jahren, also noch bevor Bewegungen wie „Fridays for Future“ Themen wie Klimawandel und Co. mehr Aufmerksamkeit beschert haben. Seit 2008 kooperieren die EFS mit der NaCon GmbH, um den CO2-Abdruck der Schule immer weiter zu verkleinern. „Doch das ist nur eine von vielen Initiativen, die wir gestartet haben, um die Umwelt zu entlasten, Energie einzusparen und Nachhaltigkeit zu demonstrieren“, berichtet EFS-Schulleiterin Ulrike Kläfker. Weitere Beispiele sind die Bienen-AG, die in diesem Schuljahr erstmalig stattfindet, eine neue Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, ein Blockheizwerk, das in den Herbstferien in Betrieb geht, sowie Spalierobst und weitere Bäume, die im Vorgarten der Schule gepflanzt werden.

Eingesparte Energiekosten finanzieren neuen Heizkessel

Beispiel CO2-Fußabdruck: Hierzu gehörte zu Beginn etwa der Rückbau des zentralen Warmwassers im Schulbereich. Zugleich wurden aber auch Zeitschaltuhren eingebaut und zugängliche Rohrleitungen gedämmt, um den Energieverbrauch zu minimieren. Ein weiterer Projektpfeiler war eine Neueinstellung der bereits vorhandenen Regelungstechnik. „Beweggründe für diese Maßnahmen waren, dass wir zum einen Kosten einsparen, zum anderen aber auch ein Zeichen für mehr Umweltbewusstsein setzen wollten“, berichtet Ulrike Kläfker. Von den Einsparungen sollte in der Folge ein neuer Heizkessel finanziert werden: „Wir haben damals sieben Jahre anvisiert und waren erstaunt, dass wir bereits nach drei Jahren genug Kosten gespart hatten, um 2011 die Heizzentrale umzubauen.“ Hierbei wurden auch Wärmeerzeugung und -verteilung neu strukturiert, Regelungstechnik und Pumpen modernisiert sowie das Heizungsnetz hydraulisch abgeglichen. „Ganz wichtig war für uns aber auch, dass Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen ein neues Bewusstsein in Sachen Raumlüftung und Heizung entwickeln. Hier gibt es ja ganz unterschiedliche Wohlfühltemperaturen, die erst einmal herausgefunden und abgeglichen werden mussten. All unsere Planungen setzen also immer die Mitwirkung und das Engagement aller Beteiligten voraus, sodass wir gemeinsam in Sachen mehr Nachhaltigkeit vorankommen“, kommentiert Kläfker.

Auftrag für Schüler und Lehrer

Weiter ging es 2015, als die EFS auf moderne LED-Technik umrüsteten und so weitere Energiefresser aus den Schul- und Klassenräumen verbannen konnten. Nach den Herbstferien sollen eine PV-Anlage gemeinsam mit einem Blockheizkraftwerk ihre Arbeit aufnehmen und für einen hohen Anteil Eigenstromproduktion sorgen. „Ab 2021 werden wir Überschussstrom abgeben können und unseren CO2Fußabdruck im Vergleich zu 2008 halbiert haben. Das macht uns nicht nur ein klein wenig stolz. Da wir uns Nachhaltigkeit und die Bewahrung der Schöpfung auf unsere Fahnen schreiben, ist es uns zudem immens wichtig, diesem Auftrag und Anliegen konkrete Taten folgen zu lassen. Ein sorgsamer Umgang mit unseren Ressourcen, Tier und Mensch beginnt im Kleinen, und jeder kann seinen Teil dazu beitragen – dies ist wichtiger Bestandteil unseres Selbstverständnisses als Bildungseinrichtung.“

Neue Bienen-AG vermittelt Wissen rund um die Honigbiene

Wie klein aber mit großem Einfluss Umweltbildung an den EFS weitergegeben wird, zeigt sich darüber hinaus am Beispiel der Bienen-AG. Unter Federführung von Pädagogin und Imkerin Rebecca Reuter lernen die Schülerinnen und Schüler einiges über den Umgang und die Pflege der Honigbiene sowie zugehörige Materialien zur Bienenhaltung. Dieses Wissen können sie später auch für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nutzen. Anfang September sind nach langer Vorbereitungszeit zwei Völker Honigbienen in den Schulgarten eingezogen. In ihren ersten Wochen an den EFS wurden sie schon aufgefüttert und gegen die Varroamilbe behandelt.

Auch die Anpflanzung von Spalierobst, Beerensträuchern sowie eines Kräuterbeets untermauert das vielseitige Umweltengagement der angehenden Erzieherinnen und Erzieher, ihrer Lehrerinnen und Lehrer. „In den kommenden Jahren wird uns gemeinsam bestimmt noch einiges einfallen, wie wir das immens wichtige Thema Umweltbildung mit Leben füllen und (be-)greifbar machen“, resümiert Kläfker.

Über die Evangelischen Fachschulen Osnabrück (EFS-OS)

Die Evangelischen Fachschulen Osnabrück (EFS-OS) sind eine der modernsten staatlich anerkannten Fachschulen für Sozialberufe, in denen lebendiges Lernen praktiziert wird. Als Ausbildungsstätte in evangelischer Trägerschaft werden neben fachlichen Ausbildungsinhalten Grundlagen christlichen Glaubens und Handelns vermittelt. In ihrer langjährigen Geschichte haben die EFS-OS die sich häufig verändernden Anforderungen an Erzieherinnen und Erzieher fortwährend in ein modernes Ausbildungsprofil umgesetzt. Die staatlich anerkannten Ausbildungen entsprechen der „Verordnung über Berufsbildende Schulen“ im Land Niedersachsen. Es werden Ausbildungsgänge in den folgenden Schulformen angeboten: Berufsfachschule Sozialassistenz, Fachschule Sozialpädagogik sowie Fachschule Heilpädagogik. Zudem bieten die EFS-OS Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu aktuellen berufsbezogenen Themen.

Kontakt:
Schulleiterin Ulrike Kläfker
Evangelische Fachschulen Osnabrück
Iburger Straße 183
49082 Osnabrück
Telefon (0541) 95 10 10
Fax (0541) 951 01 22
info@efs-os.dewww.efs-os.de

Helden der Kindheit

Schuljahr beginnt mit dem Kennenlernprojekt

Dass dieses Schuljahr im Regelbetrieb beginnen würde, haben vor Beginn der Sommerferien zwar alle gehofft – gewusst hat es aber niemand so genau. Das stellte das Team der Lehrerinnen, das an der Evangelischen Fachschule das Kennenlernprojekt organisiert, vor besondere Herausforderungen. Wie kann man all das, was pädagogisch wertvoll und mit Blick auf die Berufsfelder der Schülerinnen und Schüler wichtig, mit Blick auf die Philosophie der Fachschule selbstverständlich und eben mit Blick auf die Hygienemaßnahmen aufgrund der Pandemie nötig ist, umsetzen?

Zunächst haben die Lehrerinnen Jessyka Postolla, Kristin Brandes, Alice Pechauf und Susann Kloohs nicht nur einen Rahmen konstruiert, der den Schülerinnen und Schülern im Projekt Orientierung und Halt bieten sollte, sondern eben einen ggf. flexiblen Rahmen, der mehrere Varianten offenhielt. Diesen haben die Fachschüler der SP19-Klassen dann selbstständig ausgefüllt. Sie haben den Eröffnungsgottesdienst, Kennenlernspiele, Workshops und eine Stadtrallye geplant und schließlich umgesetzt. Dabei konnten sie Gelerntes anwenden, sich als Anleiter von Spielen und Aktivitäten erproben und auch im Teamwork weiter üben. Das war nicht immer einfach bzw. zufriedenstellend. Aber so ist das, wenn man lernt. Oder mit einem Held der Kindheit gesprochen: „Wo Hobelspäne sind, ist alles gut. Ist altes Koboldsgesetz.“

Diese Äußerung von Pumuckl, der Trickfilmfigur, die in der Werkstatt von Meister Eder zu Hause ist, beschreibt nicht nur das Üben und Erproben, das mit dem Kennenlernprojekt verbunden ist, sondern zeigt zugleich, unter welchem Motto das diesjährige Projekt stand. Neben diesem kleinen Rothaarigen, konnten die Schülerinnen und Schüler, die an der Fachschule die Ausbildung aufgenommen haben, zum Beispiel Kermit dem Frosch, Elsa, der Eiskönigin, Bob dem Baumeister oder Biene Maja „begegnen“. Mit diesen Helden der Kindheit macht der Schuljahresbeginn Spaß!

Ergänzt wurde dieser Auftakt durch weitere arbeitsmethodische Übungen und erlebnispädagogische Elemente, die durch die Lehrkräfte oder gemeinsam mit Partnern der Fachschule realisiert wurden.

Ab Montag gilt es dann, den Klassenraumunterricht aufzunehmen. In der Klasse, der Schulgemeinschaft oder in der sozialpädagogischen Praxis sind dann nicht nur Helden der Kindheit, sondern ganz viele Alltagshelden gefragt, die das gemeinsame Miteinander sowie den Alltag für Kinder und Jugendliche bereichern.

Bodelschwingh-Haus Wolmirstedt Stiftung
Evangelische Fachschule für Soziale Berufe


Parkstraße 5
39326 Wolmirstedt
Fon 039201/30215
Fax 039201/30216

fachschule@bodelschwingh-haus.de
www.efs-wms.de
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Aktuelle Situation …

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder,

Krokus: Frühlingsbote für Hoffnung und Lebensfreude.
Lizenzfreie Fotos von https://pixabay.com/

noch vor gut einer Woche haben viele von uns sich in Dresden zur Fachtagung „Here we go-Zur Zukunft des Erzieher*innenberufs“ getroffen und nun steht unser Land an vielen Stellen still und es gilt Distanz zu wahren.

Unvorstellbar, wie sich alles in so kurzer Zeit verändert hat.

Ich hoffe, Ihnen und Ihren Familien geht es gut!

Ich wünsche Ihnen Gesundheit, Kraft und Zuversicht für die nächsten Wochen und freue mich auf weitere Begegnungen in unserem Verband nach dieser Krise.

Gerne leiten wir die Informationen über die Aktivitäten der Diakonie Deutschland an Sie weiter.

Falls Sie diese Nachrichten bereits erhalten, bitten wir die Doppelzusendung zu entschuldigen.


Viele Grüße
Astrid Hofmeister und Dr. Annett Herrmann

Vorsitzende BeA         Geschäftsführung des BeA

Gute Kommunikation und Trauerarbeit

Facharbeiten angehender Erzieherinnen finden Beachtung in der pädagogischen Fachwelt

Frau Deborah Caspar (rechts), Magdalene Simpfendörfer-Autenrieth (links), Vorsteherin der Stiftung, bei der Übergabe des Stiftungspreise der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft.

Die herausragenden Facharbeiten der beiden Stiftungspreisträgerinnen des Jahres 2019, Ellen Riedel und Deborah Kaspar, Berufspraktikantinnen der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft, finden nun durch Veröffentlichungen in der pädagogischen Fachliteratur weitere Anerkennung.

Die Facharbeit von Ellen Riedel wurde im Dohrmann-Verlag in den „Beiträgen aus der sozialpädagogischen Ausbildung“ unter der Überschrift „Wie Kinder Tod und Trauer wahrnehmen und wie wir sie pädagogisch begleiten können“ veröffentlicht. Ellen Riedel befasste sich damit, wie Kinder im Vorschulalter die Bedeutung von Tod und Trauer erfassen und wie sie im Umgang damit unterstützt und in der Trauerphase pädagogisch begleitet werden können. Auf Basis einer Elternbefragung entwickelte sie praxisorientierte Angebote für trauernde Eltern und berücksichtigte religiöse und kulturelle Unterschiede beim Umgang mit Trauer.

Waren bisherige Prüfungsleistungen in einer Fachzeitschrift für Abschlussarbeiten erschienen, hat es nun die Facharbeit von Deborah Kaspar sogar in ein Fachmedium geschafft, in dem Fachwissenschaftler veröffentlichen. Unter dem Titel „Gesunde Kinderseelen. Die Bedeutung der achtsamen Kommunikation in Kindertageseinrichtungen durch pädagogische Fachkräfte“ wird ihre Facharbeit in „Das KiTa-Handbuch“ (www.kindergartenpaedagogik.de) aufgenommen, das online erscheint. Die Redaktion lobte die Facharbeit als innovativ und weiterführend. Deborah Kaspar beschäftigte sich in ihrer Arbeit mit den Kommunikationskonzepten Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP) nach Richard Bandler und John Grinder sowie der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg und adaptiert diese für den Bereich der Elementarbildung. Auf Basis einer von ihr durchgeführten empirischen Erhebung machte sie konkrete Vorschläge, wie Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen achtsame Kommunikation umsetzen können, und entwarf dafür praktische Hilfsmittel, wie zum Beispiel selbst hergestellte Gefühlskarten.

„Das ist ein großartiger Ausbildungserfolg unserer Schülerinnen“, freut sich Dr. Axel Bernd Kunze, Pädagogisch-didaktischer Schulleiter der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik in Weinstadt, „er zeigt, auf welchem Niveau Facharbeiten aus unserer Fachschule gelingen können.“ Beide jungen Frauen befinden sich derzeit im Berufspraktikum: Ellen Riedel in einer Kindertagesstätte in Schorndorf, Deborah Kaspar in einem Kinderhaus in Fellbach.

Info:

Die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt bietet verschiedene Wege an, einen Abschluss als staatlich anerkannte/r Erzieher/in zu erwerben. Sowohl bei der 2-jährigen vollzeitschulischen Ausbildung mit anschließendem Berufspraktikum als auch bei der sog. Praxisintegrierten Ausbildung (PiA) müssen angehende Erzieher/innen neben den mündlichen und schriftlichen Prüfungen eine Facharbeit erstellen. Der Abschluss als staatlich anerkannte Erzieherin ist im Europäischen/Deutschen Qualifikationsrahmen der Niveaustufe 6 zugeordnet und entspricht damit im Kompetenzerwerb dem BA-Abschluss.

Die Stiftung Großheppacher Schwesternschaft als Trägerin der Fachschule vergibt einmal im Jahr einen Stiftungspreis für herausragende schulische Leistungen in Höhe von 300 Euro.

Ihre Ansprechpartnerin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Sibylle Kessel
Stiftung Großheppacher-Schwesternschaft
07151 9934 132
skessel@grossheppacher-schwesternschaft.de

Aus Weinstadt nach Dänemark

Pressemitteilung 2.Mai 2019

Laura Maier verbrachte ihr Berufspraktikantin in einem Kindergarten in Nordschleswig

Sich in Dänisch zu verständigen, ist für Laura Maier nach ihrem Berufspraktikum als angehende Erzieherin kein Problem mehr. Dieses hat sie in Sonderburg (dänisch Sønderborg) verbracht, einer kleinen dänischen Stadt an der Flensburger Förde, unweit der Grenze zu Deutschland. Als Schülerin der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik im baden-württembergischen Weinstadt hat sie die Möglichkeit genutzt, das letzte Jahr ihrer Ausbildung im europäischen Ausland zu machen.

Dr. Axel Bernd Kunze, pädagogisch-didaktischer Schulleiter und Dozent an der Fachschule, möchte diese Praktika auf jeden Fall weiterführen: „Gefördert werden die Auslandsaufenthalte durch das Programm ‚Erasmus plus‘ der Europäischen Union. Der Einblick in ein anderes Erziehungssystem und das Erleben einer anderen Kultur stärken das berufliche und das persönliche Selbstbewusstsein der angehenden Erzieher.“

Im vergangenen Schuljahr waren fünf angehende Erzieherinnen und Erzieher der Weinstädter Fachschule im Ausland gewesen: in Italien an der Deutschen Schule in Genua, in Spanien an der Deutschen Schule in Málaga, auf Gran Canaria an der Deutschen Schule in Las Palmas und in einer evangelischen Kindertageseinrichtung im finnischen Helsinki. Im laufenden Schuljahr waren zwei angehende Erzieherinnen in Málaga, bis sie Spanien wegen der Coronopandemie verlassen mussten.

Mehrsprachigkeit ist selbstverständlich

Laura Maier hatte sich für das dänische Nordschleswig entschieden. Sie arbeitete im Deutschen Kindergarten Ringreiterweg in Sonderburg. Die deutschen und dänischen Kindergärten auf beiden Seiten der deutsch-dänischen Grenze arbeiten nach dem am gleichnamigen Institut der Süddänischen Universität in Sonderburg entwickelten Konzept der „Minderheitenpädagogik“; in Sonderburg ist das Konzept ausgerichtet an den Leitbildern der deutschen Volksgruppe. Die deutschen Kindergärten bewahren die deutsche Tradition in Nordschleswig, stehen aber grundsätzlich allen Familien offen: „Unsere Eltern können sich entweder für deutsche oder dänische Einrichtungen entscheiden. Die Kinder lernen somit auch bereits in ihrer frühkindlichen Phase, dass sie eine Wahl haben“, so Florian Born, Leiter der Deutschen Kindergärten Sonderburg.

Die Kinder im Sonderburger Kindergarten wachsen mehrsprachig auf: „Sie beherrschen mindestens zwei Sprachen, und ich war beindruckt, wie die Kinder zwischen mehreren Sprachen hin und her wechseln können“, stellt Laura Maier fest, „hier in Dänemark war ich diejenige, deren Sprache nicht immer verstanden wurde. Wie sich das anfühlt, war eine wertvolle Erfahrung, die ich für meine pädagogische Arbeit mit mehrsprachig aufwachsenden Kindern nutzen kann.“

Hyggelig und digital

Auch die Kultur eines kleinen, freundlichen Landes mit seinen offenen Menschen kennenzulernen, beschreibt die ehemalige Schülerin und jetzige Erzieherin rückblickend als bereichernd: „Es ist erstaunlich, wie so kurz hinter der Grenze ein ganz anderes Lebensgefühl herrscht. Das dänische Leben und die Kultur sind geprägt von ‚Hygge‘.“ Dieses Wort hat eine umfassende Bedeutung: „Dafür gibt es keine Übersetzung, man muss es erleben. Auch im Kindergarten machen wir es uns gemeinsam mit den Kindern manchmal ‚hyggelig‘.“

Auslandsprakitkum Dänemark
Laura Maier macht ein Berufspraktikum in Dänemark
Fotograf: Melanie Ohrendorf-Bertelsen

Als sehr fortschrittlich und als Erleichterung für das Team hat Laura Maier den Einsatz digitaler Möglichkeiten an ihrer Praktikumsstelle wahrgenommen: „Im Kindergarten ist für alle pädagogischen Fachkräfte der Entwicklungsstand der Kinder einsehbar und kann regelmäßig überarbeitet werden. Auch Eltern können sich vor Gesprächen mit den Erzieherinnen informieren. Auf der Basis eines Fragenkatalogs entsteht ein Schema, das gemeinsam mit der Einschätzung der Erzieherin, die Grundlage für das Elterngespräch bildet.“ Die digitalen Medien eröffneten neue Kommunikationsmöglichkeiten – so können die Familien auf einer Plattform sehen, was ihre Kinder im Kindergarten erleben und welche Aktionen geplant sind.

Verbindliche Kooperation zwischen Weinstadt und Sonderburg

Für Laura war es auf jeden Fall die richtige Entscheidung gewesen, ihr Berufspraktikum in Nordschleswig zu absolvieren. „Wir wollen künftig noch mehr unserer Schüler dazu ermutigen, einen solchen Schritt zu wagen“, erklärt Schulleiter Kunze. Daher hat die Fachschule in Weinstadt seit 2020 eine fest Kooperation mit den Deutschen Kindergärten in Sonderburg vereinbart. Beide Ausbildungspartner haben feste Standards für die Zusammenarbeit vereinbart, auf die sich Praktikanten im Rahmen der europäischen Lernortkooperation verlassen können.

INFO: Der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik in Weinstadt wurde von der Nationalen Agentur „Bildung für Europa“ beim Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn für die erfolgreiche Teilnahme am Programm „Erasmus+“ das Partnerlabel „Partner in Europa“ verliehen.

Schülerinnen und Schüler der Fachschule können ein Auslandspraktikum ihr 12-monatiges Berufspraktikums im europäischen Ausland absolvieren. Auch dort werden die Praktikantinnen und Praktikanten von Praxislehrkräften der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik begleitet und vor Ort besucht.

Wer wir sind:
Die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt bietet als moderne Fachschule mit religionspädagogischem Profil verschiedene Wege an, einen Abschluss als staatlich anerkannter Erzieher (m/w/d) oder staatlich anerkannter Kinderpfleger (m/w/d) zu erwerben. Es besteht die Möglichkeit einer Doppelqualifikation, d. h.: Die staatliche Anerkennung als Erzieher (m/w/d) kann mit einem Bachelorabschluss in Früher Bildung und Erziehung gekoppelt werden. Zum Angebot der Fachschule gehören ein einjähriges Berufskolleg, das die Möglichkeit bietet, die Tätigkeiten eines Erziehers oder einer Erzieherin kennenzulernen, sowie ein Fortbildungsbereich zur beruflichen Weiterbildung und Nachqualifizierung pädagogischer Fachkräfte. In neuen Klassenräumen lernen heute etwa 360 Schülerinnen und Schüler in persönlicher und freundlicher Atmosphäre.

Die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik als staatlich anerkannte berufsbildende Schule in Trägerschaft der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft blickt auf eine lange Tradition zurück. Sie besteht seit 1971 und ging aus dem Kindergärtnerinnenseminar und der Kinderpflegerinnenschule hervor, deren Gründung auf Wilhelmine Canz zurückreichen, die 1856 begann, in Großheppach junge Frauen zu Kinderschwestern auszubilden.

Ihre Ansprechpartnerin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Sibylle Kessel
Stiftung Großheppacher-Schwesternschaft
07151 9934 132
skessel@grossheppacher-schwesternschaft.de