Kategorie-Archiv: Allgemein

TAKE CARE! ZUR ATTRAKTIVITÄT SOZIALER BERUFE

Vom 7. bis 13. Juni 2021 findet die bundesweite Aktionswoche „Take care! Zur Attraktivität sozialer Berufe“ statt. In dieser Juni-Woche – und auch um diese Woche herum bis zum Jahresende 2021 – sind alle Unternehmen, Einrichtungen und Institutionen zum Mitmachen eingeladen, die die Relevanz und Attraktivität der sozialen Berufe stärken wollen. 
Im Mittelpunkt steht die Bedeutung der Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsberufe, auch mit Blick auf ihre Systemrelevanz und Professionalität. Leider werden diese Berufe in ihrer wirtschaftlichen Produktivität und mit ihrem Beitrag für Demokratie und die Ermöglichung der sozialen Teilhabe oft marginalisiert; bis hin dass soziale Berufe als „Frauenberufe“ tituliert werden. Dem möchten wir die Bedeutung und die Gewichtigkeit der sozialen Berufe für das gesellschaftliche Miteinander entgegensetzen. Das ausführliche Konzept zur Aktionswoche finden Sie hier.
Wie Sie bei der Aktionswoche mitmachen können, und welche Veranstaltungen und Aktionen laufen, welche Positionen vertreten werden und Lesenswertes zum Thema finden Sie auf dieser Homepage https://takecare-aktionswoche.de/.

Ein besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr!

Liebe Kolleg*innen,

Bild von Catkin auf Pixabay

ich wünsche Ihnen und Euch ein besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr!

Ich bedanke mich für die unterstützende und konstruktive Zusammenarbeit und den regen Austausch bei Fachtagung in Dresden im März 2020.

Seitdem ist viel passiert. Ich hoffe, es geht Ihnen gut und Sie sind gesund!

Die Zeit vor Weihnachten heißt seit je her Adventszeit.
Das Wort heißt Ankunft.
Gemeint ist die Geburt Jesu Christi. 
Die Menschen sind in Erwartung, dass etwas Entscheidendes passiert.

In diesem Jahr hoffen wir natürlich, dass das Experimentieren mit unserer Lebensweise (privat und auch in der Schule) zu Ende geht. Wir erwarten, dass wir wieder Sicherheit gewinnen in unseren täglichen Verrichtungen und Abläufen.

Ich erinnere daran, dass die Adventszeit so etwas wie eine Vorbereitungszeit ist. Wir können uns in Gedanken, Worten und Werken auf neue Situationen und neue Denkweisen vorbereiten. Denn nach einem entscheidenden Einschnitt ist nichts wieder so wie vorher.
Es wäre daher gut, wenn wir uns in dieser Zeit nicht nur berauschen, sondern nutzen zu einem positiven und produktiven Austausch. Vielleicht gibt es sogar Geschenke, die uns dabei helfen und unterstützen. Das wäre ein Segen.

Ich wünsche Ihnen, gemeinsam mit Annett Herrmann und dem BeA-Vorstand – Sabine Lang, Matthias Kreiter, Susanne Weber-Ludwig, Daniel Müller und Michael Bajerski – ,  eine erfüllte und gesegnete Adventszeit und ein Frohes Fest.

Ich freue mich auf das Jahr 2021 und die Arbeit für und mit dem BeA.

Astrid Hofmeister

BeA-Newsletter Nr. 15

Zum Inhalt:

  1. Stand Nachberufung Vorstandsmitglieder
  2. Erfahrungen/ Themen aus den „Oktober-Videokonferenzen“ mit den Mitgliedern
  3. SVeA-Verantwortliche Lehrkraft
  4. Länderberichte

Liebe Mitglieder des Bundesverbandes,
liebe Studierende des Verbandes,
sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem 15. Newsletter melden wir uns als Vorstand des Bundesverbandes evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik (BeA) in neuer personeller Zusammensetzung.

1. Stand Nachberufung Vorstandsmitglieder

Seit unserer digitalen Vorstandssitzung am 13.11.2020 sind Michael Bajerski (Fachschule Pädagogische Akademie Elisabethenstift gemeinnützige GmbH, Darmstadt) und Daniel Müller (Evangelische Elise-Averdieck-Schulen Rotenburg) als Mitglieder des BeA-Vorstand für die Wahlperiode bis 2022 nachberufen.
Wir freuen uns sehr, dass beide Kollegen das Vorstandsteam ergänzen!
Ulrike Kläfker (Osnabrück), Silvia Gartinger (Berlin) und Andrea Schumann (Iserlohn) sind ja, wie bereits im 14. Newsletter angekündigt, aus der Vorstandsarbeit ausgeschieden.

Ein Platz im Vorstand ist somit immer noch vakant und wir freuen uns auf weitere Interessensbekundungen!

2. Erfahrungen/ Themen aus den „Oktober-Videokonferenzen“ mit den Mitgliedern

Im 14. Newsletter hatten wir angekündigt, dass wir zu kleinen Videokonferenzen im Oktober einladen, um die Kontaktpflege mit den Mitgliedern des BeA zu halten, auch wenn wir keine Mitgliederversammlung haben können. Wir haben über unsere Vorstandsarbeit berichtet und konnten hören, wie es Ihnen, Ihrer Schulgemeinschaft und den Trägern geht.
Die Personen, die sich digital getroffen haben, hatten einen intensiven Austausch.

Danke an alle Teilnehmenden, dass Sie sich die Zeit genommen haben!

Insgesamt war die Resonanz leider ausgesprochen gering. Einige Vorstandsmitglieder konnten es ermöglichen zwei Termine für die „Oktober-Videokonferenz“ anzubieten. Auch das führte nicht zu einer stärkeren Teilnahme, leider in einigen Fällen noch nicht einmal zu einer Absage des Termins durch die Eingeladenen.
Wir wissen nicht warum die Teilnahme so gering war. Vielleicht war es das falsche Format? Vielleicht der falsche Zeitpunkt? Vielleicht…?
Die Hauptsache ist, Sie alle sind gesund! Vielleicht gelingt ein Treffen ja ein anderes Mal.

3. SVeA-Verantwortliche Lehrkraft

Überraschender – und für die Arbeit mit der SVeA erfreulicher Weise – stellt sich Sabine Lorz weiterhin zur Verfügung.
Damit hatten wir alle nicht gerechnet, aber durch vor allem berufliche Neuzuschnitte des Arbeitsbereiches von Frau Lorz in ihrer Schule, ist es ihr möglich, die begonnene Arbeit mit der SVeA fortzusetzen.
Der SVeA-Vorstand hatte sich in einer Mail an den BeA-Vorstand bereits deutlich dafür ausgesprochen mit Frau Lorz weiterhin gerne und konstruktiv weiter zusammen zu arbeiten.
Auch der BeA-Vorstand spricht Sabine Lorz sein Vertrauen aus und bedankt sich im Namen des Verbandes für die Arbeit für und mit der SVeA.

4. Länderberichte

Alle Jahre/Newsletter wieder… 🙂

(https://docs.google.com/document/d/14K-6S_oKYLTFk8GpRfGsptf9lcKWUkPv17-jwi41ZU0/edit?usp=sharing)

Wir freuen uns, wenn die Länderberichte erstellt, ergänzt und gepflegt werden!
Für die Vorstandsarbeit ist dies eine wichtige Quelle, um zu erfahren, was in den einzelnen Bundesländern bezüglich der Erzieher*innenausbildung passiert und die Dinge bundeslandübergreifend zu betrachten und einzuordnen.

Im Januar wird sich Sabine Lang wiederum an diejenigen wenden, die das Länderforum inhaltlich füllen. So hoffen wir einen guten Start für das Länderforum in 2021 hinzubekommen.

Wir wünschen Ihnen eine gute und gesunde Adventszeit!
Bleiben Sie behütet!

Mit besten Grüßen
Der Vorstand des BeA

Kultusministerkonferenz: Ausbildung sozialpädagogischer Fachkräfte: KMK beschließt Maßnahmenbündel zur Attraktivitätssteigerung

19.06.2020

Vor dem Hintergrund des aktuellen und prognostizierten Fachkräftebedarfs in Kindertageseinrichtungen und zum weiteren Ausbau der Ganztagsbetreuung hat die Kultusministerkonferenz am 18. Juni 2020 ein Gesamtkonzept zur Weiterentwicklung der Qualifizierung sozialpädagogischer Fachkräfte beschlossen.

Das Maßnahmenpaket, das mit Vertreterinnen und Vertretern der Jugend- und Familienministerkonferenz, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Trägerverbände sowie der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe abgestimmt ist, zielt auf die Attraktivitätssteigerung der Ausbildung zur Ausschöpfung bisher ungenutzter Ausbildungspotenziale.

„Mit dem heute verabschiedeten Gesamtpaket werden die Zielgruppen für die Ausbildung deutlich erweitert und gleichzeitig neue Impulse für die Qualitätsentwicklung gesetzt“, erklärt die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und rheinland-pfälzische Bildungsministerin, Dr. Stefanie Hubig: „Nach den Anstrengungen der Länder in den letzten Jahren, durch die die Ausbildungskapazitäten nahezu verdoppelt werden konnten, leistet die Kultusministerkonferenz einen weiteren Beitrag zur Gewinnung der dringend benötigten sozialpädagogischen Fachkräfte. Um das Ausbildungsniveau dauerhaft halten und sogar ausbauen zu können, ist eine gemeinsame Kraftanstrengung aller im Feld der Kindertagesbetreuung tätigen Akteure erforderlich. Ich bin mir sicher, dass mit unserem gemeinsamen Engagement die Herausforderungen zur Sicherstellung qualitativ hochwertiger Betreuungsangebote gemeistert werden können.“

Im Detail umfasst das Gesamtkonzept folgende Einzelmaßnahmen:

1.    Flexibilisierung der Organisationsstrukturen
Mit der Einführung der praxisintegrierten Ausbildung als Regelausbildungsform an der Fachschule für Sozialpädagogik wird eine effizientere Verzahnung von Theorie und Praxis erreicht sowie der Rahmen zur Gewährung einer Ausbildungsvergütung geschaffen.

2.    Öffnung weiterer Zugangswege
Zur Erschließung neuer Zielgruppen wird die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin und zum staatlich anerkannten Erzieher unter bestimmten Voraussetzungen für Inhaberinnen und Inhaber einer Hochschulzugangsberechtigung sowie für Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung in anderen Bereichen geöffnet.

3.    Systematisierung der Anrechnung beruflicher Vorqualifikationen
Nachgewiesene Qualifikationen, die dem Anforderungsprofil sozialpädagogischer Fachkräfte entsprechen, können unter bestimmten Voraussetzungen gemeinsam mit Praxisanteilen bis zur Hälfte der Ausbildungsdauer angerechnet werden.

4.    Stärkung und Ausbau der Ausbildungsangebote in Teilzeitform
Die Teilzeitausbildung ermöglicht auch Personen in besonderen Lebenssituationen den Zugang zur Tätigkeit als qualifizierte Fachkraft.

5.    Ausbau des Qualitätsrahmens
Mit der Einführung eines bundesweit gültigen Rahmenlehrplans für die Fachschule für Sozialpädagogik sowie eines kompetenzorientierten Qualifikationsprofils für die Ausbildung sozialpädagogischer Assistenzkräfte an Berufsfachschulen werden weitere Instrumente zur Qualitätsentwicklung und -sicherung etabliert.

Quelle: https://www.kmk.org/presse/pressearchiv/mitteilung/ausbildung-sozialpaedagogischer-fachkraefte-kmk-beschliesst-massnahmenbuendel-zur-attraktivitaetssteigeru.html

Weihnachtsgrüße und herzlichen Dank

Liebe BeA-Mitgliedsschulen, liebe Kolleginnen und Kollegen,
ein ereignisreiches Jahr 2019 neigt sich dem Ende.

Politisch gesehen und mit Blick auf die Fachschulen für Sozialpädagogik haben wir die Fachkraftoffensive in Kitas, das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz und die eigentlich geplante Einführung der Fachassistenzausbildung diskutiert. Thematisch haben wir uns zudem, neben den fachverbandsinternen Themen wie der Verabschiedung der neuen Satzung, mit Populismus und Demokratie auseinandergesetzt.

Wir möchten uns mit dieser Email für die unterstützende und konstruktive Zusammenarbeit und den regen Austausch bei der Mitgliederversammlung und der Fachtagung bedanken und wünschen allen eine besinnliche Adventszeit, schone Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Wir freuen uns auf das Jahr 2020 und die Arbeit für und mit dem BeA.

Herzliche Grüße
für den Vorstand
Astrid Hofmeister und Annett Herrmann

(Foto: Dr. Annett Herrmann 12/2018)

Kronenkreuz der Diakonie in Gold für Vorstand Heidi Fritz

Diplom-Pädagogin Heidi Fritz aus Leonberg engagiert sich seit 25 Jahren in der evangelischen Erzieherausbildung. Als Vorstandsfrau leitet sie gemeinsam mit Oberkirchenrat Dieter Kaufmann die Arbeit des Trägervereins von vier Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik in Württemberg. Für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz bekam sie letzte Woche das Kronenkreuz der Diakonie in Gold verliehen.

STUTTGART, 18.12.2019. Der „Verein Evang. Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik e. V.“ mit Sitz in Stuttgart ist professioneller Träger von Evangelischen Fachschulen in Württemberg. An den Standorten Herbrechtingen, Reutlingen, Schwäbisch Hall und Stuttgart-Botnang werden Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet. Die Leitung des Vereins geschieht im Auftrag der Mitgliedversammlung durch einen ehrenamtlichen, zweiköpfigen Vorstand. Diplom-Pädagogin Heidi Fritz aus Leonberg wurde im März 1994 in die Mitgliederversammlung gewählt und kurz darauf zur zweiten Vorsitzenden berufen. Für dieses langjährige, herausragende Engagement über 25 Jahre hat sie letzte Woche von ihrem Vorstandskollegen Oberkirchenrat Dieter Kaufmann – in seiner Eigenschaft als Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg – das Kronenkreuz der Diakonie in Gold verliehen bekommen. „Heidi Fritz engagiert sich als Ehrenamtliche in einer Art und Weise, die jedem hauptamtlichen Einsatz ebenbürtig ist, dafür sind wir alle von Herzen dankbar“, betonte Oberkirchenrat Dieter Kaufmann bei der Überreichung der Kronenkreuz-Brosche mit Ehrenurkunde im Rahmen der Mitgliederversammlung im Dezember, „es ist beeindruckend, wie viele Termine und Sitzungszeiten abzudecken sind und wie sehr die Evangelischen Fachschulen für Sozialpädagogik durch ihren Einsatz geprägt werden.“

Oberkirchenrat Dieter Kaufmann überreicht seiner Vorstandskollegin Heidi Fritz das Kronenkreuz der Diakonie in Gold für ihr 25-jähriges Engagement in der Evangelischen Erzieherausbildung in Württemberg.

Heidi Fritz hat sich nach ihrem Studium der Erziehungswissenschaft bewusst für einen vielfältigen, ehrenamtlichen Einsatz entschieden. Neben ihrer Vorstandstätigkeit im Trägerverein bringt sie ihre Kenntnisse und Erfahrungen unter anderem in verschiedenen Gremien der Evangelischen Landeskirche, als Vorsitzende der Familienbildungsstätte Leonberg und in der Arbeit mit geflüchteten Menschen ein. „Die Erzieherausbildung liegt mir sehr am Herzen“, sagt Heidi Fritz zu ihrer Vorstandsarbeit, „es ist weiterhin ein Kernstück der Gesellschaft, bestens ausgebildete, werte-orientierte Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertagesstätten zu haben, dafür lohnt sich aller Einsatz. Und ich bin sehr dankbar, dass das Miteinander in unserem Trägerverein so gut gelingt.“ Fritz setzt sich immer wieder für Schwerpunktthemen ein, die an den Standorten verankert werden, wie zum Beispiel Friedenspädagogik als Basis-Kompetenz für Erzieherinnen und Erzieher. „Aktuell beschäftigen wir uns intensiv mit den Herausforderungen der Digitalisierung, sowohl was die technischen Voraussetzungen und die Methodik im Unterricht betrifft als auch die Ebene der Medienpädagogik in der direkten Bildung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen“, so Fritz.

INFO ZUM TRÄGERVEREIN

Der „Verein Evang. Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik e. V.“ hat seinen Sitz in Stuttgart. Die beiden Vorsitzenden sind Oberkirchenrat Dieter Kaufmann aus Stuttgart und Diplom-Pädagogin Heidi Fritz aus Leonberg. Die Anfänge des Trägervereins reichen bis ins Jahr 1862 zurück. Lange Zeit war er unter dem Namen „Verein Evang. Kindergärtnerinnenseminare“ bekannt. Der Hauptzweck des Vereins ist die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern. Das Kultusministerium hat dafür bereits 1920 die staatliche Anerkennung ausgesprochen. Der Verein ist professioneller Träger von vier Evangelischen Fachschulen für Sozialpädagogik in Württemberg – an den Standorten Herbrechtingen, Reutlingen, Schwäbisch Hall und Stuttgart-Botnang mit insgesamt rund 1000 Schülerinnen und Schülern. Außerdem betreibt der Verein den Kindergarten der Evangelischen Fachschule in Stuttgart-Botnang, das Evangelische Kinderzentrum Herbrechtingen und die Evangelische Fachschule für Organisation und Führung (EFOF) in Schwäbisch Hall. Rund 130 Mitarbeitende sind an den Standorten insgesamt beschäftigt. Die Arbeit des Vereins geschieht mit klarem evangelischem Profil. Religionspädagogik zieht sich als Schwerpunkt durch die gesamte Ausbildung. Der Verein ist Mitglied im Diakonischen Werk Württemberg. 

https://www.evangelische-fachschulen.de/vorstand.html

Gemeinsame Erklärung zur beabsichtigten Einführung der Ausbildung zur „staatlich geprüften Fach­­assistentin für frühe Bildung und Erziehung“

der Diakonie Deutschland – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. und
der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di),
des Bundesverbandes ev. Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik (BeA),
der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholischer Ausbildungsstätten für Erzieherinnen und Erzieher (BAG KAE),
der Bundesarbeitsgemeinschaft der Ausbildungsstätten für Heilerziehungspflege in Deutschland e.V. (BAG HEP),
der Bundesvereinigung evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder e.V. (BETA),
der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Bundesverband e.V.,
dem Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung in der Internationalen Akademie Berlin (BeKi),
der Bundeselternvertretung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege (BEVKI),
dem Landeselternbeirat der Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen (LEB NRW),
dem Landeselternausschuss Kita Berlin (LeaK)

an die
Kultusministerkonferenz,
die Bildungsministerien der Länder
die Sozialministerien der Länder

Die Aushandlungsprozesse zur geplanten neuen Assistenzausbildung wurden ohne die Akteure der Handlungsfelder, d.h. die Fachschulverbände, die Trägervertreter sowie die Gewerkschaften, geführt. Daher nutzen wir den Weg einer gemeinsamen Stellungnahme, um uns an dem Diskurs um die geplante Ausbildung zu beteiligen. Die beabsichtigte Einführung der Ausbildung zur „staatlich geprüften Fachassistentin für frühe Bildung und Erziehung“ lehnen wir ab und nehmen wie folgt Stellung.

Die fachlichen Anforderungen an die sozialpädagogischen Berufe in den Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit, insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe sind breit diskutiert und lösten vor einigen Jahren die Forderung nach Akademisierungsprozessen gerade für das Arbeitsfeld der Kindertageseinrichtungen aus. Mit dem kompetenzorientierten Qualifikationsprofil (KMK 2012) in Verbindung mit der KMK-Rahmenvereinbarung von 2002 wurde den gestellten Ansprüchen an die Fachschulausbildung für Erzieher*innen entsprochen und das DQR Qualifikationsniveau 6 erreicht.

Mehr dazu in der Stellungnahme im Anhang.

Fachtag: Fachkräfteoffensive evangelisch im Dezember

Kooperationsveranstaltung der BETA mit dem BeA

Der Fachkräftemangel ist auch in evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder zu spüren.
Anhaltender Platzausbau, steigende Geburtenraten, Bevölkerungszuwachs in Großstädten, altersbedingtes Ausscheiden, verbesserte Personalschlüssel, zu wenig Auszubildende – es gibt viele Gründe, warum es zu Personalengpässen in Tageseinrichtungen für Kinder kommt.

Wie kann eine evangelische Fachkräfteoffensive aussehen? Welche Kooperationen gibt es?
Wie sieht die Ausbildung der Zukunft aus? Welchen Beitrag können evangelische Ausbildungsstätten und Träger evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder leisten? Welche Rahmenbedingungen können Träger in der Praxis schaffen, um Personal zu gewinnen und zu binden?

In Kooperation mit dem Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik (BeA) veranstaltet die Bundesvereinigung evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder (BETA) diesen Fachtag, auf dem tragfähige Lösungen erörtern und weiterentwickeln werden sollen. Mit konkreten Beispielen aus der Praxis soll angeregt werden, die anstehenden Herausforderungen zu diskutieren und Lösungsansätze zu entwickeln.

Zeit: 3. Dezember 2019, 10.30-16.00 Uhr
Ort: Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Ziegelstraße 30, 10117 Berlin

Die Kooperationsveranstaltung zu diesem Fachtag ist aus Gesprächen mit den Vorsitzenden der beiden Fachverbände entstanden und fokussiert den Bereich der Tageseinrichtungen für Kinder.
Angedacht ist, dass dieser Fachtag eine Auftaktveranstaltungen zu weiteren Austauschforen ist, auf denen sich der Thematik der Fachkräftegewinnung und der Attraktivität sozialer Berufe angenähert wird.

Der Flyer zur Fachtagung:

Mit herzlichen Grüßen aus Berlin
Annett Herrmann