Kategorie-Archiv: Allgemein

Neuer BeA-Vorstand gewählt

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung am 8.-9.11.2018 in Weimar wurde der neue BeA-Vorstand gewählt.

Der neue BeA-Vorstand wurde auf der diesjährigen Mitgliederversammlung in Weimar einstimmig gewählt. Zur neuen Vorsitzenden des BeA wurde Astrid Hofmeister, Kaiserswerther Diakonie in Düsseldorf gewählt.

Zum neuen Vorstand gehören für die Amtszeit 2018-2022 Silvia Gartinger Fachschule für Sozialpädagogik d. Ev. Johannesstift in Berlin, Ulrike Kläfker, Ev. Fachschule für Sozial- und Heilpädagogik in Osnabrück, Matthias Kreiter, Ausbildungszentrum Gesundheit und Soziales in Speyer, Sabine Lang, Marburger Bildungs – und Studienzentrum in Marburg, Andrea Schumann, Friederike-Fliedner-Berufskolleg in Iserlohn und Susanne Weber-Ludwig, Diakonisches Bildungsinstitut Johannes Falk gGmgH in Eisenach.

Wir gratulieren der Vorsitzenden und dem Vorstand und wünschen eine gute Amtsperiode mit spannenden wie interessanten Themen.
Zudem danken wir Norbert Göttker, Vorsitzender des BeA von 2011-2018 und Dr. Dietmar Weigel und Silke Seidel-Beck für die geleistete Vorstandsarbeit.

(von links nach rechts: Andrea Schumann, hinten: Silvia Gartinger, Matthias Kreiter, Susanne Weber-Ludwig, Ulrike Kläfker, vorne von links: Sabine Lang, Astrid Hofmeister (Vorsitzende), Dr. Annett Herrmann (Geschäftsführung)

Bundesrahmenhandbuch Diakonie-Siegel Fort- und Weiterbildung wurde präsentiert

Am 19.10.2018 wurde das Bundesrahmenhandbuch Diakonie-Siegel Fort- und Weiterbildung in Berlin präsentiert.
Nun gibt es erstmals für den Bereich der evangelischen Fort- und Weiterbildung ein Qualitätsmanagement, das sich mit den aktuellen Themen aus der Bildungslandschaft beschäftigt und zudem Cross-Referenzen zur AZAV und zur ISO-Norm aufweist. Neben dem Bundesrahmenhandbuch haben wir – das Stabsreferat Berufliche Bildung und Qualifizierung in Sozialen Berufen und das Diakonische Institut für Qualitätsentwicklung – einen Erklärfilm produziert, der Aufschluss über die Idee und Inhalte der Diakonie-Siegel gibt.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft hat gemeinsam mit dem „Diakonischen Institut für Qualitätsentwicklung“ das Bundesrahmenhandbuch entwickelt. Dabei sind aktuelle bildungspolitische Themen eingeflossen wie das Lebensbegleitende Lernen und die an dem DQR (Deutscher Qualifikationsrahmen) ausgerichtete Kompetenzorientierung.
Die Grundsatzaussagen der Bundesarbeitsgemeinschaft, zur Bedeutung diakonischer Fort- und Weiterbildung, und die Empfehlungen der Diakonie zur kompetenzorientierten Ausschreibung in der Fort- und Weiterbildung dienten dabei als Grundlagen.
Das heißt, das Qualitätsmanagement im Bundesrahmenhandbuch bleibt nicht allgemein, sondern hat stetige Bezüge zum Bereich der Fort- und Weiterbildung. Komplexe Arbeitsabläufe werden nicht durch Kennzahlen abgebildet, sondern sie werden über Führungs-, Kern- und Unterstützungsprozesse abgebildet und beschrieben.

Der hier entwickelte Qualitätsansatz stellt sicher, dass die Produkte und Dienstleistungen aus dem Bereich der Fort- und Weiterbildung einem fachlichen und diakonischen Qualitätsverständnis entsprechen.
Unsere Motivation, das „Bundesrahmenhandbuch Diakonie-Siegel Fort- und Weiterbildung“ zu entwickeln, zeigte und zeigt sich darin, dass wir die Qualität in der Fort- und Weiterbildung sichtbar machen und weiterentwickeln wollen.
Zudem ist das Bundesrahmenhandbuch eine sehr gute Möglichkeit, auch unabhängig von Zertifizierungen, die eigene Angebotspalette dahingehend zu prüfen, welche Verbesserungsmöglichkeiten angesteuert werden können. Ganz im Sinne des Ausspruches von John Ruskin: „Qualität ist kein Zufall, sie ist immer das Ergebnis angestrengten Denkens.“

„Qualität in Gefahr? Vergütete Ausbildungsmodelle für Erzieher/innen“

Fachveranstaltung & Barcamp 14.-15.11.2018

Im Rahmen einer zweitägigen Fachveranstaltung mit Barcamp im Herbst möchte die Koordinationsstelle ‚Chance Quereinstieg‘ diskutieren: „Was macht die Qualität von berufsbegleitenden vergüteten Ausbildungsmodellen für Erzieher/innen aus?“

Es gibt noch ein paar freie Plätze – der Anmeldeschluss ist der 12. Oktober 2018!

Aktuelles Programm: https://www.chance-quereinstieg.de/aktuelles/fachveranstaltung/

Anmeldung: https://www.chance-quereinstieg.de/aktuelles/fachveranstaltung/anmeldung/

 

Zwischenruf zur Debatte um „duale“ Ausbildungs- und Studiengänge der Mitgliedergruppe Personal und Qualifizierung in der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ: BeA wirkt mit!

Der Mangel an Fachkräften für das Feld der Kinder – und Jugendhilfe ist Anlass, dass derzeit zahlreiche Akteure grundsätzliche Fragen an die bestehenden einschlägigen Ausbildungs- und Studiengänge formulieren und Veränderungsmöglichkeiten ins Spiel bringen, fordern oder umsetzen. Eine besondere Rolle spielt hierbei die Forderung aus Politik und Praxis nach sogenannten „dualen“ Ausbildungswegen und dualen Studiengängen.

  • Vor dem Hintergrund der skizzierten Situation ist es den in der Mitgliedergruppe „Personal und Qualifizierung“ der AGJ vertretenen Organisationen wichtig, Folgendes festzuhalten:
  • Es gibt keinen Anlass an der Struktur der Ausbildung oder Studiengänge etwas Grundsätzliches zu verändern.
  • Wie auch immer Ausbildungsgänge für den Bereich Erzieher/innen umgestaltet werden, haben sie die KMK Rahmenvereinbarung über Fachschulen und Fachakademien von 2002 (in der Fassung von 2017), die Anforderungen des länderübergreifenden Lehrplans und des kompetenzorientierten Qualifikationsprofils von 2012 zu erfüllen. Denn die qualitativen Ansprüche an angehende Erzieher/innen sind aufgrund von Bildungsplänen, Bildungs- und Erziehungsempfehlungen, Inklusion, Migration und diversen Förderbedarfen in den letzten Jahren massiv gestiegen. Diesen Ansprüchen wird in der jetzigen Ausbildung in vollem Umfang Rechnung getragen. Sie garantiert ein breites Qualifikations- und Kompetenzprofil, das weit über die Kindertagesstätte hinausgeht und das gesamte Spektrum der Kinder – und Jugendhilfe abdeckt.
  • Alle neuen Studiengänge, die für das Handlungsfeld der Sozialen Arbeit qualifizieren sollen, haben dem Qualifikationsrahmen Sozialer Arbeit zu entsprechen und sind so ausgestalten, dass der Erhalt einer staatlichen Anerkennung möglich ist.
  • Sowohl fachschulische Ausbildungen als auch grundständige Studiengänge sind in ihrer generalistischen Ausrichtung zu erhalten und
  • eine Einstufung auf DQR-Level 6 ist zu ermöglichen.
  • Werden solche grundsätzlichen Standards nicht aufrechterhalten, würde dies das Fachkräftegebot und die Qualität in der Kinder- und Jugendhilfe schwächen oder sogar gefährden.

Mehr dazu können Sie hier lesen.

MINT in der Erzieherinnenausbildung unter der LuPE

22.11.2018
Leonardo-Hotel Weimar, Belvederer Allee 25, 99425 Weimar
www.leonardo-hotels.de/leonardo-hotel-weimar

Tagungsprogramm

Einladung und Programm

Mittwoch, 21.11.2018
19.00 Uhr
Get Together

19.30 Uhr
Gemeinsames Abendessen

Donnerstag, 22.11.2018
Ab 08.30 Uhr
Anmeldung

10.00 Uhr
Begrüßung
Kurzinterview mit Prof. Dr. Bernhard Kalicki (DJI) und Dr. Ekkehard Winter (Deutsche Telekom Stiftung)

10.20 Uhr
Das Projekt LuPE
Thomas Schmitt (Deutsche Telekom Stiftung), Dr. Margarita Stolarova (DJI), Dr. Eva
Born-Rauchenecker (DJI), Katharina Weber (DJI)

10.40 Uhr
Kreatives Intermezzo

10.45 Uhr
Überleitung in die Workshops

11.00 – 12.30 Uhr
Parallele Angebote: LuPE-Lehrkräfte stellen Möglichkeiten der Umsetzung des LuPE-Unterrichtskonzepts vor

Blinklichter aus der Schnittmenge von Mathematik und Elementarpädagogik
Dr. Michael Jachmann, Lothar Twele, AWO Berufskollegs, Bielefeld und Herford
In diesem Workshop – und der Begriff ist Programm – werden sich die Teilnehmer*innen mit verschiedenen Beispielen mathematischer Ideen (Zählen und Zahlen, Messen und Brüche, Verteilen, Entwicklung geometrischer Formen) beschäftigen. In den Fokus rücken Erfahrungen der Teilnehmer*innen mit den jeweiligen Themen sowie eine exemplarische Weiterentwicklung mit Impulsen für ein kindgemäßes Herangehen in typischen  KiTa-Situationen.

Natur trifft Mathe – Experimentieren gestern und heute
Sandra Feustel, Annett Schult, Staatliche Berufsbildende Schule Gesundheit, Soziales und Sozialpädagogik, Gera; Christa Pohlers, Steffi Rücker, BBZ Weimar; Iris Kielau, Marie-Elise-Kayser-Schule, Erfurt

Videoanalyse im Unterricht
Petra Bertelsmeier, Nicole Gülke, Holger Kempf, Berufskolleg Neandertal
Das Berufskolleg Neandertal bindet Videoanalyse systematisch in den naturwissenschaftlichen Unterricht ein. Der Workshop veranschaulicht die eingesetzten Konzepte aus dem Unterricht und zeigt Chancen zur Erhöhung der Reflexionsfähigkeit der Studierenden der Fachschule.

Videografie und Videoanalyse zur Reflexion von Bildungssituationen im Bereich der naturwissenschaftlich-technischen Bildung
Jens Daniel, Marie-Elise-Kayser-Schule, Erfurt
Anhand konkreter Erfahrungen und Beispiele werden Vorbereitung, Umsetzung und Analyse der Videografie in der Ausbildung von Erzieherinnen gegeben. Dabei wird ein großer Wert auf die Verzahnung elementardidaktischer und naturwissenschaftlicher Aspekte am Lernort Praxis gelegt. Bei Bedarf kann auf ein mögliches Prüfungsformat im o.g. Kontext eingegangen werden.

Naturerlebnistage für Kitas und Grundschulen in der Fachschule für Sozialpädagogik. Selbstreflexion durch Videografie im Unterricht der Fachschule und in der Praxisbetreuung

Dr. Jochen Kohl, Christina Stützer, Berufskolleg Vera Beckers, Krefeld
Die Studierenden des Berufskolleg Vera Beckers führen jährlich Naturerlebnistage für Kindertagesstätten und Grundschulen durch. Ergänzend wurden die Angebote des Naturerlebnistages gefilmt, um sie für die Selbstreflexion der Studierenden zu nutzen.

Im Workshop wird über das Konzept der Naturerlebnistage und über die Methode der videogestützten Reflexion berichtet und exemplarisch erfahrbar gemacht.

Schwarz ist bunt – Licht und Farben erleben
Dr. Katja Riemann, Hannelore Schiller, Staatliches Berufsbildungszentrum „Ernst Arnold“, Greiz

Einblicke in den Unterricht des Wahlpflichtfaches NW. Praktische Übungseinheiten zur Professionalisierung der Interaktion
Ilona Gerjets, Ute Pfeiffer, Berufskolleg im Bildungspark der Stadt Essen
Wie kann Interaktion in Ausbildung und im Kitaalltag professionalisiert werden? Wie können naturwissenschaftliche Lernprozesse sprachlich professionell begleitet werden? Elemente und Methoden des SST werden praktisch im Rollenspiel erprobt. Eine Videoreflexion dieses Rollenspiels ist möglich.

LuPE-Werkstatt. Raumgestaltung und praktische Unterrichtsmöglichkeiten in der Fachschule für Sozialpädagogik
Irene Tilly, Timo Müller, Berufskolleg Simmerath/Stolberg
Vorstellung der Planung, Ausgestaltung und Einrichtung der LuPE-Werkstatt als Fachraum in der Schule unter Beteiligung von Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik im Berufskolleg Simmerath/Stolberg als offene Konzeption mit lebendigem Werkstattcharakter.

Außerdem:
‚Reflexion der Praxisphase
Hilde Kranz-Uftring, Berufskolleg Kohlstraße, Wuppertal

12.30 – 13.45 Uhr
Mittagessen

13.45 Uhr
Kreatives Intermezzo

14.00 Uhr
Aspekte und Bedarfe im Kontext von MINT in der Erzieherinnenausbildung
Referent*innen aus Wissenschaft und Fachpraxis
Kurzvorträge zu verschiedenen Themenkomplexen, u.a. Alltagsintegrierte Bildungsbegleitung, Elementardidaktische Methoden, Bildungsbereiche aus MINT in Kindheit und Ausbildung

14.45 Uhr
Kaffeepause

15.15 bis 16.30 Uhr
Podiumsdiskussion anhand von Statements und Fragen aus dem Tagesverlauf

16.30 Uhr
Ausblick und Abschluss

Kreativteam17.00 Uhr

Ende der Veranstaltung


 

Sie können sich bis zum 30. September 2018 unter folgendem Link anmelden:
https://www.dji.de/Anmeldung_LuPE_Weimar

Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

 

„Qualität statt Schmalspur“ (Kindergarten heute, Ausgabe 09_2018)

kindergarten heute / 9_2018

In der aktuellen „Kindergarten heute“ (9_2018) äußern sich Norbert Göttker, Ute Eggers und Dr. Ludger Mehring zur Qualität in der Erzieher*innen-Ausbildung. Um den Beruf für junge Erwachsene und Quereinsteigende attraktiv zu machen, wird derzeit über eine Ausbildungsreform diskutiert. Norbert Göttker warnt, gemeinsam mit Ute Eggers (Vorsitzende der BöfAE) und Dr. Ludger Mehring (Vorsitzender der BAG KAE) vor Ausbildungen, die den gestiegenen Qualitätsansprüchen nicht gerecht werden.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.